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Die Herzensengel helfen seit zehn Jahren

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 12.01.2022.
Text und Foto: Rolf Ruppenthal

Adrian Schmitz ist Begründer und Vorsitzender der Merziger Herzensengel.
Adrian Schmitz ist Begründer und Vorsitzender der Merziger Herzensengel.

Am 12. Januar 2012 hat Adrian Schmitz den Verein gegründet, der seither viele Menschen in Not in der Region unterstützt hat.

Die Herzensengel in Merzig werden in diesen Tagen zehn Jahre alt. Ihr nimmermüder Motor ist dabei ihr Vorsitzender und Begründer Adrian Schmitz. Dabei hatte es der 60-Jährige selbst nicht leicht. Nach einem Verkehrsunfall erblindet, musste Adrian Schmitzseinerzeit sein Leben komplett neu strukturieren. Aber nicht genug damit: Nachdem er diesen Schicksalsschlag auch mithilfe seiner Familie erfolgreich bewältigt hatte, gründete er vor zehn Jahren – am 12. Januar 2012 – die Herzensengel und engagiert sich seitdem mit ganzem Herzen für Not geratene Mitmenschen.

 

Inzwischen stehen ihm über 120 nicht minder engagierte Helfer zur Seite. Seit Bestehen konnten unzählige Projekte mit mehreren hunderttausend Euro finanziell unterstützt werden.

 

„Unsere Hilfen gehen an schwerstbehinderte Personen und an Menschen in Not bei uns vor der Haustür, im Landkreis und drumherum, aber insbesondere an Menschen, die durch die oft viel zu großen Maschen des sozialen Netzes zu fallen drohen“, betont Adrian Schmitz. „Und wir haben insbesondere auch dort geholfen, wo sich niemand bereit erklärt hat, den Betroffenen zu helfen“, ergänzt der Vorsitzende der Herzensengel.

 

Und trotz schwieriger Zeiten hat Adrian Schmitz zum Jahreswechsel eine positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. In fast 50 Fällen leisteten die Herzensengel wichtige und unbürokratische Hilfe.

 

Mit 9000 Euro wurde der Bau von Inklusionschaukeln im Landkreis unterstützt. An die Flutopfer flossen 30 000 Euro. Maya in Lauterbach, an MPAN erkrankt, erhielt 15 000 Euro, wobei ein Teil der Summe für den Badezimmerumbau verwandt wurde und der andere Teil in die Erforschung dieser seltenen und bislang unheilbaren Krankheit fließt. Die Paletti-Schule Neunkirchen durfte sich über 5000 Euro für Kettcars und einen Kletterturm freuen. Mit 13 000 Euro unterstützten die Herzensengel an Krebs erkrankte Personen, um Medikamente zu kaufen, die vom Kostenträger nicht bezahlt werden. 4000 Euro steuerten Adrian Schmitz und seine Helfer zur Weihnachtsaktion der evangelischen Kirchengemeinde in Merzig „Heiligabend allein – das muss nicht sein“ bei. Und mit 1768 Euro kauften die Herzensengel ein Grab, nachdem die Mutter eines jungen Mädchens plötzlich gestorben war und die Hinterbliebenen
kein Geld für die Beisetzung hatten.

 

Dies ist nach den Worten von Adrian Schmitz nur ein kleiner Auszug von den geförderten Hilfsmaßnahmen, die im vergangenen Jahr aber erstmals in der Geschichte der Herzensengel einen sechsstelligen Betrag erreichten. Da dies aber nur mit der Unterstützung zahlreicher Spender möglich ist, dankt Schmitz allen Förderern und Helfern.

 

Dabei gab es nach den Worten von Schmitz auch im vergangenen Jahr wieder so viele Schicksale, die nicht in den Medien erwähnt wurden. Er denkt hier insbesondere an all die Helfer und Helferinnen, die anderen geholfen haben, nun aber mit dem finanziellen Ruin kämpfen und keine Hilfe aus dem millionenschweren Spendenfonds für die Flut bekommen.

 

Und die in einem Rundbrief verfassten Gedanken von Schmitz zum Jahreswechsel machen gleichermaßen nachdenklich und betroffen: „Ich denke an die vielen Senioren, die allein sind, wenig Rente haben und mit negativen Gedanken ins neue Jahr blicken, weil sie nicht wissen, wie sie die Preiserhöhungen bewältigen können. Ich denke an die Kinder, die mit einer schlimmen Erkrankung in der Klinik oder in einer Hospizeinrichtung liegen und nicht wissen, ob sie noch lange auf unserer Welt verweilen dürfen. Ich denke an die alleinerziehenden Mütter und Väter, die mit den Kindern vor dem Tannenbaum standen, unter dem nichts darunter lag, weil kein Geld da war. Ich denke an eine ganz bestimmte Frau aus dem Landkreis, deren Mann am 24. Dezember 2020 starb, und die trotz ihrer kleinen Rente die Herzensengel regelmäßig unterstützt.“ Und als sie Adrian Schmitz zuletzt in den Arm nahm, um sich zu bedanken, meinte sie unter Tränen: „Nun gehe ich auf den Friedhof zu meinem Mann und sage ihm, dass Sie mich umarmt und mir Hilfe angeboten haben – Sie sind wirkliche Engel.“

 

Diese Worte seien für seine Frau und für ihn „ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk, das uns niemand auf der Welt mehr wegnehmen kann“, gewesen, betont Schmitz und meint, dass wir viel öfter danke sagen sollten, „danke dafür, dass Du da bist und Du mir hilfst“. Und wieder geht Adrian Schmitz voran und lebt das vor: „Ich sage danke für das Jahr 2021 und freue mich auf das Jahr 2022 und hoffentlich noch viele Jahre mehr. Ich nehme die Herausforderung Leben an und träume nicht mein Leben, sondern lebe meinen Traum“, sagt er und lacht dabei.


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