Presse


Julias Schicksal rührt viele Herzen

Bericht von  von Margit Stark in der Saarbrücker Zeitung vom 17.07.2020. Saarbrücker Zeitung vom 01.07.2020.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft für die 24-Jährige aus Silwingen ist angelaufen. Lions und Rotarier übernehmen die Miete.

Der Freitag ist kein guter Tag für Julia. Die unruhige Nacht, in der sie Atemprobleme quälten, hat die 24-Jährige, die unter zwei seltenen schweren Erbkrankheiten leidet, total erschöpft. „Ich lasse sie schlafen“, sagt Mutter Anke Ehmer, die der Tochter nicht von der Seite weicht. Die Angst um das Leben ihres geliebtes Kind, das unter der Machado-Joseph-Krankheit und dem Niemann-Pick-Syndrom Typ C leidet, ist geblieben. Die Hilfswelle, die für die Todkranke angelaufen ist, kann aber ihre Sorgen ums Finanzielle erleichtern. „Da ist schon etwas Ballast von meinen Schultern genommen“, sagt die alleinerziehende Mutter, die wegen der schweren Krankheit von Julia auch ihren Minijob aufgeben musste, um rund um die Uhr für die Todkranke da zu sein. Die Folge: Das wenige Geld wurde noch knapper. Angerührt von dem traurigen Schicksal der jungen Frau, die ein Schwerstpflegefall ist, hat sich Professor Jörg Loth, engagiert bei dem Verein Herzensengel und im Merziger Lions Club, Gedanken gemacht, wie man der Familie aus Silwingen helfen kann. Seine Idee: Mit dem Rotary-Club Hochwald übernehmen die Löwen aus der Kreisstadt für ein halbes Jahr die Miete. Zumindest diese Belastung hat die Familie nach seinen Worten aus dem Kreuz – ein Angebot, das Anke Ehmer nur zu gerne annimmt. „Ganz unkompliziert werden wir den Betrag dem Vermieter überweisen“, sagt Loth.

 

Gerührt von der Welle der Hilfsbereitschaft ist Adrian Schmitz, Loths Mitstreiter bei den Herzensengeln. „Die Resonanz ist riesig“, sagt der Vorsitzende des Vereins, der sich die Unterstützung von Menschen zum Ziel gesetzt hat, die unverschuldet in Not geraten sind. Er hoffe, dass das Engagement für Julia noch weitergehe. Über 2500 Euro sind laut Adrian Schmitz bislang für die junge Frau zusammengekommen, die die beiden Krankheiten ausgezehrt haben. Rund 30 Kilo bringt sie noch auf die Waage – bei einer Größe von 1,62 Meter. Nach einem dreiwöchigen Aufenthalt auf der Palliativ-Station der SHG-Klinik in Merzig sei sie ins Sankt-Barbara-Hospiz in Bous verlegt worden – und von dort auf die Palliativ-Station in der Uniklinik in Homburg. „Danach wurde sie nach Hause entlassen“, sagt Anke Ehmer. Rund um die Uhr ist sie jetzt für ihr Kind da – eine Arbeit, bei der sie von einem Pflegedienst unterstützt wird. Doch das kostet Geld.

 

Die Furcht, dass sie wegen der Pflege ihrer Tochter ihre Aushilfsarbeit als Verkäuferin bei „KiK“ verlieren könnte, räumt der Textil-Discounter aus der Welt. Seit langen Jahren sei sie in der Filiale in Beckingen tätig und sehr beliebt, teilte das Unternehmen auf Anfrage der SZ mit. „Wir bedauern die schwere Erkrankung ihrer Tochter. Frau Ehmer verdient unseren vollen Respekt für die emotional fordernde und zeitintensive Pflege. Um sie in dieser Situation zu unterstützen, war ihre Frei­stellung für uns selbstverständlich“, heißt es in der Mail weiter. „Damit einher geht die Zusage, dass sie – wann immer es ihre häusliche Situation zulasse – ihre Tätigkeit „bei uns wieder aufnehmen kann.“

Jetzt setzt Anke Ehmer alles daran, dass sich Vater und Tocher noch einmal in die Arme schließen können. Er lebt in einem Pflegeheim in Baden-Württemberg. Wie Julia leidet Michael Ehmer unter der spinozerebelläre Ataxie Typ 3, CA3 oder der Machado-Joseph-Krankheit, ein Leiden, das er ihr vererbt hat. Sei bei ihm die Krankheit erst mit Mitte 30 ausgebrochen, hätten sich bei Julia bereits mit 13 und 14 Jahren erste Symptome gezeigt: Probleme mit der Motorik wie unsicheres Bewegen, Stolpern und Steifheit und Schwierigkeiten mit der Sprache. „Vor drei Jahren hat meine Tochter ihren Vater das letzte Mal gesehen“, sagt sie. „Da er gesundheitlich besser dran ist als Julia, will ich versuchen, dass er zu uns Saarland gebracht wird.“ Vielleicht könnte das Team des Wünschewagens den Traum der jungen Frau wahr werden lassen. Denn Julia sei ein Vaterkind, verrät sie.


Anke Ehmer aus Silwingen bangt um die Zukunft von Tochter Julia

Bericht von  von Margit Stark in der Saarbrücker Zeitung vom 17.07.2020. Saarbrücker Zeitung vom 01.07.2020.

Julia Ehmer muss rund um die Uhr gepflegt werden. Dafür wurde ihre Mutter Anke von ihrem Arbeitgeber vier Wochen freigestellt. Wird diese Frist verlängert, droht ihr nach ihren Worten die Kündigung.

 

Die schrägen Typen eines Zeichentrickfilms ziehen Julia in ihren Bann – wenn auch nur für kurze Zeit. Dann hat die 24-Jährige, die bald Geburtstag feiert, genug von den bunten Figuren, die über den Bildschirm flimmern. Unter großer Anstrengung macht sie Mutter Anke Ehmer und Halbbruder Daniel klar, dass sie einen Ortswechsel will – raus aus dem Pflegebett, in dem sie die meiste Zeit des Tages verbringen muss, rein in den Rollstuhl, der ihr einen Hauch mehr Freiheit verspricht. Aus eigener Kraft schafft Julia dies schon lange nicht mehr. Die beiden seltenen Erbkrankheiten, die Machado-Joseph-Krankheit und das Niemann-Pick-Syndrom Typ C, haben die junge Frau ausgezehrt. Rund 30 Kilo bringt sie noch auf die Waage – bei einer Größe von 1,62 Meter. Besonders hart waren die letzten Monate für Julia und ihre Familie, erzählt die Mutter. Drei Wochen sei sie auf der Palliativ-Station der SHG-Klinik in Merzig behandelt worden, danach sei sie ins Sankt-Barbara-Hospiz in Bous verlegt worden. „Dort konnte sie allerdings nicht bleiben, da der Pflegeaufwand für die Belegschaft des Hospizes zu groß war“, berichtet Anke Ehmer weiter. Vier weitere Wochen habe ihre Tochter auf der der Palliativ-Station in Uniklinik in Homburg gelegen. „Danach wurde sie nach Hause entlassen. Ich bin nun wieder ganz für sie da.“

 

Mit den Ärzten habe sie ein Genussessen für ihre Tochter vereinbart. Denn mit der Magensonde, die sie ernähren soll, wolle sie sich nicht anfreunden. Zu ihren Lieblingsspeisen zählt sie Hähnchen-Nuggets, ein Genuss, den ihr die Mama nur zu gerne gönnt. Rund um die Uhr ist die Frau für ihr todkrankes Kind da – ein Leben, seit Jahren ganz der Pflege gewidmet.

 

Ein Blasenkatheter wurde Julia gesetzt, zudem muss sie Windeln tragen. Bei einem ihrer letzten Klinik-Aufenthalte erhielt sie einen Port, über den 24 Stunden Morphium in ihren Körper gepumpt wird.

 

Obwohl sie sich nicht mehr artikulieren kann, versteht die Mama ihre Wünsche ganz genau, geht liebevoll auf sie ein. „Meine Tochter war knapp 18 Jahre, als wir von einem Fachmediziner in Münster die Diagnose erhielten“, sagt Anke Ehmer. „Er hat eine spinozerebelläre Ataxie Typ 3, CA3 oder Machado-Joseph-Krankheit, entdeckt, ein Leiden, das ihr von ihrem Vater vererbt wurde.“ Sei bei ihm die Krankheit erst mit Mitte 30 ausgebrochen, habe sie erste Symptome mit 13 und 14 Jahren gezeigt. „Plötzlich hatte sie Probleme mit ihrer Motorik. Sie begann, sich unsicher zu bewegen, zu stolpern und wurde steif. Hinzu kamen Probleme mit der Sprache.“

 

Eine Odyssee durch viele Arztpraxen begann – ohne Erfolg. Schließlich stellte der Mediziner in Nordrhein-Westfalen nicht nur diese seltene Krankheit fest, in deren Verlauf die Purkinjezellen zerstört werden, die größten Nervenzellen im Bereich des Kleinhirns. Auch fand er heraus, dass die junge Frau an der Niemann-Pick-Krankheit Typ C leidet, einer Stoffwechselkrankheit, die durch eine Anhäufung von Cholesterin und anderen Fetten in den Zellen entsteht. Mehrmals suchten Tochter und Mutter Hilfe bei dem Arzt. Anke Ehmer: „Die Fahrt nach Nordrhein-Westfalen war jedes Mal ein Vabanquespiel, da wir nie wussten, ob mein altes Auto auch die weite Strecke aushält. Einmal sind wir auch mit einer Panne auf der Autobahn liegen geblieben.“

 

Als Julia dann gar nicht mehr laufen konnte, musste ein neues Auto her, das Platz für einen Rollstuhl hatte. „Der Seat Altea ist der beste Wagen, den ich bislang gehabt habe.“ Doch noch er sei nicht ganz bezahlt – 150 Euro stottere sie im Monat ab.

 

Überhaupt ist Geld im Hause Ehmer rar, wie die Frau gesteht. Als alleinerziehende Mutter habe sie wegen der Pflege ihrer Tochter keiner Vollbeschäftigung nachgehen können. Nun sieht sie auch ihren Job als Verkäuferin bei einem Textil-Discounter in Gefahr. Denn die rasante Verschlechterung des Gesundheitszustandes ihrer Tochter habe es Anke Ehmer, wie sie sagt, verhindert, weiter ihrer Nebentätigkeit nachgehen. „Für vier Wochen hat man mich freigestellt, damit ich Julia pflegen kann.“ Sollte die Aufgabe längere Zeit in Anspruch nehmen, werde das Unternehmen das Arbeitsverhältnis kündigen, da sie „nicht mehr tragbar“ sei.

 

Doch die Kosten laufen weiter: die Miete über 810 Euro für die Wohnung in Silwingen und die Nebenkosten, Versicherungen, Lebensmittel und die Dinge für den täglichen Bedarf. Bestreiten muss sie dies mit 254 Euro, die sie aus Hartz 4 erhält, dem Kindergeld für Julia und ihren Halbbruder Daniel, das mit jeweils 194 Euro zu Buche schlägt. Zudem erhält sie für Julia 650 Euro an Leistungen vom Merziger Sozialamt. Mit der Verschlechterung von Julias Zustand muss sie auch auf den größten Teil des Pflegegeldes verzichten – Geld, das sie fest eingeplant hat. Denn der Pflegedienst einer ambulanten Palliativversorgung bekommt für seine Leistungen Entlohnung. Dessen Mitarbeiter kommen zusätzlich: Sie waschen die Patientin, wechseln ihr die Windeln, heben sie vom Bett in den Rollstuhl und umgekehrt und geben ihr Medikamente. Anke Ehmer ist mit ihrem Latein am Ende. „Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll“, klagt die Frau.

 

Verein Herzensengel will helfen

Adrian Schmitz, Vorsitzender der Herzensengel, ist das traurige Schicksal der Ehmers bestens bekannt. „Wir helfen gerne Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind“, sagt der Mann, der den Verein im Januar 2012 mit Gleichgesinnten ins Leben gerufen hat. Natürlich unterstütze die Initiative alle Aktionen und Spenden, die Julia Ehmer und ihrer Familie zu Gute kommen und leite sie weiter. Es könne zweckgebunden gespendet werden. „Ab 200 Euro stellen wir auf Wunsch auch Spendenbescheinigungen aus“, sagt Adrian Schmitz.


Mit Bekannten und Freunden im Verbindung bleiben

Mit einem Lachen überreichte Adrian Schmitz, Vorsitzender der Herzensengel (zweiter von rechts) einen neuen Laptop an Martin Scherschel (Mitte).  Foto und Text: Tina Leistenschneider
Mit einem Lachen überreichte Adrian Schmitz, Vorsitzender der Herzensengel (zweiter von rechts) einen neuen Laptop an Martin Scherschel (Mitte). Foto und Text: Tina Leistenschneider

Menschen, die wegen Altersarmut unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen ist eines der Leitmotive des Herzensengel e.V.! Daher hat der mildtätige Verein, vor kurzem Martin Scherschel geholfen und ihm einen neuen Laptop finanziert.


„Der alte Laptop streikte schon seit längerem und war defekt“, schildert der 57-jährige Martin Scherschel das Problem. Aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit war er aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen, sein Arbeitsleben frühzeitig zu beenden. Seit Jahren ist er an den Rollstuhl gefesselt und bedarf wegen seiner gesundheitlichen Verfassung einer Rundumversorgung, so dass er seit einigen Jahren im Fellenbergstift in Merzig lebt. Von seinem monatlichen sehr geringen Taschengeld in Höhe von 116,64 € bezahlt Scherschel die Kosten für Pflegemittel, Hygieneartikel und Medikamente – Geld für Freizeitaktivitäten oder einen neuen Laptop bleiben dem von „Altersarmut“ Betroffenen dadurch nicht. Damit sein guter Freund weiterhin mit Bekannten und Freunden kommunizieren und Nachrichten verfolgen kann, kontaktierte daraufhin Ernst Ewerhardy den „Herzensengel“, Adrian Schmitz. Dieser informierte seinen Vorstand über die missliche Lage von Herrn Scherschel, der sofort, mittels Online Votum einen einstimmigen Beschluss herbeiführte und H. Scherschel half.


Der 1. Vorsitzende des Herzensengel e.V. überreichte ihm dieser Tage (noch vor den Ausgangsbeschränkung bedingt durch Corona) im Fellenbergstift einen neuen Laptop. „Ich freue mich sehr“, sagte Martin Scherschel mit einem Lächeln und bedankte sich bei Adrian Schmitz für die Unterstützung.


Nach Worten der Pflegedienstleiterin des Fellenbergstifts, Katja Folz, ist Scherschel „kein Einzelfall“. Das belegen auch neuste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach stieg die Zahl der durch Altersarmut gefährdeten Rentner im Jahr 2017 um 215.000 auf 3,2 Millionen Menschen an. Im Jahr 2010 waren demnach noch 14 Prozent der Rentner und Pensionäre durch Armut gefährdet. Ihr Anteil stieg den aktuellen Zahlen nach auf 18,7 Prozent im Jahr 2017. In keiner der von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen ist der Zuwachs damit so groß wie bei Rentnern und Pensionären. Seit 2010 beträgt er mehr als 33 Prozent. Das entspricht einer Zunahme von 803.000 Menschen. Eine Entwicklung, die sich nach Ansicht von Wirtschaftsexperten in den nächsten Jahren verschärfe. So rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung damit, dass die Altersarmut in den nächsten zehn, 15 Jahren deutlich zunehme, weil immer mehr Menschen zu geringen Löhnen arbeiten oder in Teilzeit oder unterbrochene Erwerbsbiographien haben.


Wer hier helfen möchte kann gerne eine finanzielle Zuwendung auf eines der Konten des Herzensengel e.V. überweisen. Die Spendenkonten findet man auf www.herzensengel.saarland
Bitte Verwendungszweck „Scherschel“ angeben, falls Sie speziell für Herrn Scherschel spenden möchten.


Foto und Text: Tina Leistenschneider

Bei der Übergabe war auch die Pflegedienstleiterin des Fellenbergstifts, Katja Folz, Scherschel guter Freund Ernst Ewerhardy und der stellvertretende Pflegedienstleiter Thomas Spurk (von links) mit dabei.


Herzensengel spenden für 3D-Modell

Lions-Club will Tastmodell von Orscholz und der Saarschleife für Blinde – und bekommt Unterstützung.

Bericht von  Tina Leistenschneider Saarbrücker Zeitung vom 07.03.2020

Foto & Text: Tina Leistenschneider. Bild von links: Präsident des Lions Club Saarschleife, Dieter Finkler und Activity-Beauftragter Frank Kiefer, sowie Adrian Schmitz
Foto & Text: Tina Leistenschneider. Der Präsident des Lions Club Saarschleife, Dieter Finkler, und Club-Activity-Beauftragter Frank Kiefer (von links) freuten sich über die Spende von Adrian Schmitz, Vorsitzendem der Herzensengel.

Malerisch schlängelt sich der Fluss um den bewaldeten Höhenrücken, nimmt eine Kurve und fließt weiter in Richtung Trier. Die Saarschleife ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes.

 

Sie Blinden und Sehbehinderten mit Worten zu erklären, ist eine Sache. Etwas völlig anderes ist es, wenn diejenigen ein echtes Gespür für die Landschaft und ihre geografischen Eigenheiten bekommen, Häuser, Kirchen und die Struktur erfassen können. Dabei helfen sogenannte Tastmodelle, von denen es zum Beispiel eines in Trier am Kornmarkt gibt.

 

Ein solches Modell will der Lions Club Saarschleife von der Saarschleife und Orscholz entwickeln. Hierfür wird mittels eines 3D-Druckers ein Modell mit der Ortsansicht von Orscholz samt Saarschleife und der Burgruine Montclair gedruckt, ehe die Miniatur in Bronze gegossen wird. Erläuterungen zum Ort und der Sehenswürdigkeit liefert ein kleiner Hinweis in Brailleschrift. „Das Blindentastmodell ist aktuell in der Entstehung und soll im August fertig werden“, erzählt Frank Kiefer, Activity-Beauftragter der Löwen. Dann soll es beim Cloef-Atrium enthüllt werden. Kostenpunkt: Rund 20 000 Euro.

 

Adrian Schmitz, Vorsitzender des Vereins Herzensengel, erfuhr von der Projektidee. Begeistert von dem Vorhaben, unterstützten die Herzensengel den Lions Club Saarschleife mit einer Spende.


Freude über Hilfe bei „Mammutaufgabe“

Auf die Eltern des fünfjährigen Lars, der an einer schweren Krankheit leidet, kommen hohe Kosten zu. Doch viele Menschen helfen.

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 03.03.2020

Die Scheckübergabe des Vereins Herzensengel durch dessen Vorsitzenden Adrian Schmitz hatten sich Anne und Stefan Haßler ganz anders vorgestellt. „Wir hatten diesen Termin eigentlich für den Tag geplant, an dem der neue Treppenlift für Lars geliefert und montiert werden sollte.“ Der Vater des an der unheilbaren muskulären Erbkrankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD) erkrankten Jungen fuhr nach der Begrüßung von Schmitz fort: „Am heutigen Vormittag tauchten bei uns auch die Monteure auf, nur der Lieferant konnte nicht termingerecht liefern.“ Das bedauerte Anne Haßler schon deshalb sehr, „weil wir den vielen Menschen, die uns mit ihren Spenden bisher zur Seite gestanden haben, heute endlich mal zeigen wollten, was mit ihrem Geld geschieht, für das wir den Saarländern so unendlich dankbar sind.“

 

Kaum hatte der Vorsitzende der Herzensengel sich dann bei der jungen Familie nach der Krankheit von Lars erkundigt, da klingelte der Lieferant des bestellten Treppenlifts an der Tür – leider vergeblich, weil die Monteure sich längst schon wieder verabschiedet hatten. Da musste halt ein neuer Termin verabredet werden. Mit nüchtern vorgetragenen Sätzen schilderte dann der Vater von Lars seinen Besuchern – auch Weiskirchens Bürgermeister Wolfgang Hübschen saß mit am Tisch – die Krankheit des Fünfjährigen, dessen Zwillingsbruder Luis kerngesund aufwächst.

 

Stefan Haßler: „Bei humangenetischen Untersuchungen in Homburg stellte sich die niederschmetternde Diagnose heraus, wonach Lars an der unheilbaren muskulären Erbkrankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD) erkrankt ist. Wir mussten von den Fachärzten erfahren, dass DMD im Kleinkindalter mit einer Schwäche der Becken- und Oberschenkelmuskulatur beginnt, die sich rasch auf immer mehr Muskeln des kleinen Körpers ausweitet. Die jungen Patienten sind häufig bereits zwischen dem siebten und zwölften Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen. Bei schweren Verläufen kann sich schon ab dem zwölften Lebensjahr eine vollständige Pflegebedürftigkeit ergeben. Die durchschnittliche Lebensdauer von DMD-Patienten beträgt nach Auskunft der Ärzte je nach Verlauf etwa 40 Jahre, einzelne Betroffene können allerdings schon vor Beginn der Pubertät versterben.“

 

Schmitz, dessen Herzensengel seit Bestehen bereits über 150 ähnliche Projekte insgesamt mit mehr als 200 000 Euro finanziell unterstützen konnten, dankte dann zunächst einmal Bürgermeister Hübschen, der ihn mit seiner Rathaus-Initiative „Ein Treppenlift für Lars“ überhaupt erst auf den Schicksalsschlag der Familie Haßler aufmerksam gemacht habe. Aus dem Spendenaufkommen seines Vereins stellte Schmitz der Familie Haßler bei dieser Gelegenheit eine Summe von 3500 Euro zur Verfügung. „Und dabei soll es nicht bleiben“, versprach er, „wenn hier finanziell Not am Mann ist, werden wir euch auch weiterhin zur Seite stehen.“

 

Hübschen teilte der SZ auf Anfrage mit, dass sich inzwischen mehr als 85 000 Euro auf dem Sonderkonto für Lars (siehe Infokasten) angesammelt haben: „Für diese unübertroffene Hilfsbereitschaft der Saarländer können wir uns bei den vielen Spendern nicht genug bedanken.“ Das sei zweifellos eine Größenordnung, die der betroffenen Familie zumindest viele finanzielle Sorgen nehmen könne. Aber betrachte man die krankheitsbedingten Aufwendungen, die auf die Haßlers aktuell zukommen, relativiere sich der zur Verfügung stehende Betrag schnell.

 

Auf SZ-Anfrage bezifferte Anne Haßler allein die jetzt anstehende Anschaffung eines Treppenlifts, der den Zugang des Jungen zum Haus im Rollstuhl erleichtern soll, mit rund 18 600 Euro. Als nächstes müsse dann ein Fahrzeug her, mit dem der Kleine demnächst im Rollstuhl transportiert werden kann – Kostenpunkt: etwa 42 000 Euro. Nach ersten Gesprächen mit einem Architekten, der bereits unumgängliche bauliche Maßnahmen im Zuhause plant, gehen die Eltern von Lars von weiteren beträchtlichen Kosten in einer gut fünfstelligen Größenordnung aus.

 

Stefan Haßler betont: „Das alles könnten wir mit eigenen Mitteln gar nicht stemmen. Umso dankbarer sind wir natürlich allen Spendern, die uns bei dieser Mammut­aufgabe unterstützen.“ Klar, dass der lebensbejahende Lars, der während unseres Gesprächs unbefangen mit seinem „Schnuffeltuch“ spielte, gar nicht ermessen kann, welche Zukunftssorgen bei aller Hilfsbereitschaft seine unheilbare Krankheit der jungen Familie bereitet.


Jede Menge Spenden für die gute Sache im Kreis

Bericht von  Tina Leistenschneider Saarbrücker Zeitung vom 07.01.2020

Spendenübergabe Lands End
Mitarbeiter von „Lands’ End“ und Vertreter der Herzensengel bei der Spendenübergabe (von links): Brigitte Neußer, Heike Wilke, Arnaud Legrand, Adrian Schmitz und Manfred Braun. Foto: Tina Leistenschneider

Mehrere Spenden hat der Verein Herszensengel in den vergangenen Wochen entgegennehmen können.

 

970 Euro überreichte Arnaud Legrand, Assistent der Geschäftsführer von „Lands’ End“ in Mettlach an den Vorsitzenden der Herzensengel, Adrian Schmitz.

„Seit zwei Jahren stellen wir eine Spende zur Verfügung, die in verschiedene Vereine investiert werden können“, erzählt Legrand. An wen dabei gespendet wird, wird von den Mitarbeitern vorgeschlagen. Der Vorschlag mit den meisten Stimmen, in dem Fall die Herzensengel, erhält die Spende. Schmitz dankte Legrand und den Mitarbeitern des Textilhandelsunternehmens für die Spende, mit dem die Projekte der Herzensengel unterstützt werden. Die Herzensengel unterstützen Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, und behinderte Menschen, die seitens der Kostenträger keine Leistung mehr erhalten.

 

550 Euro erhielten die Herzensengel von Villeroy & Boch in Mettlach. Das Geld stammt aus der Tombola und dem Kuchenverkauf einer Informationsveranstaltung, bei der die Besucher mehr über die Berufsmöglichkeiten des Unternehmens erfahren. „Der Erlös geht seit zwei Jahren an die Herzensengel, weil es ein regionaler Verein ist und man sieht, wo es hingeht“, sagt Johannes Stass, Ausbilder im Elektrik-Bereich. Bei ihrem Besuch in der Lehrwerkstatt bei Villeroy & Boch bedankten sich Adrian Schmitz und Manfred Braun, Kassierer bei den Herzensengeln, für das Engagement der Beteiligten und für die Spende.

 

Eine Spende in Höhe von 330 Euro übergab Manfred Merll an den Verein Herzensengel. Das Geld stammt aus dem gemeinsamen Konto der Jahrgänge 1950/51 von St. Peter und St. Josef, mit dem beispielsweise Jahrgangsausflüge finanziert wurden. Seit Jahren verwaltete Merll das Konto für seine Jahrgangskollegen, jetzt soll dieses aber aufgelöst werden. Um mit der verbliebenen Summe Gutes zu tun, spendet Merll, stellvertretend für die beiden Jahrgänge, das Geld an die Herzensengel, die sich sehr über die Überraschung freuten und dafür bedankten.

 

Konkret für einen bestimmten Fall ist das Geld gedacht, das die Firma Hussinger und Barth an die Herzensengel übergab. 200 Euro spendete das Merziger Unternehmen für die Anschaffung des Treppenlifts für Lars Haßler aus Weiskirchen, der an der unheilbaren muskulären Erbkrankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD) leidet (die SZ berichtete). Die Krankheit führt zu einer Schwäche der Becken- und Oberschenkelmuskulatur, weitet sich jedoch auch auf weitere Muskeln im Körper aus, sodass Patienten schon früh auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Um Lars’ Zuhause barrierefrei zu gestalten, benötigt die Familie einen Treppenlift. Auch ein Familienauto, das Lars später mit dem Rollstuhl sicher transportiert, wird in naher Zukunft angeschafft werden müssen. „Wir wollen mit der Spende Gutes tun“, sagt Daniel Hussinger und ergänzt: „Wir haben bereits öfter Projekte der Herzensengel unterstützt, weil uns wichtig ist, dass das Geld Familien in der Region zugute kommt.“

 

Zur Unterstützung der Familie Haßler hat die Gemeinde Weiskirchen ein Spendenkonto eingerichtet. Bank: Sparkasse Merzig-Wadern, IBAN: DE15 5935 1040 0000 2353 90, Kontoinhaber: Gemeinde Weiskirchen, Verwendungszweck: „Ein Treppenlift für Lars“.


Unterstützung für die Herzensengel

Bericht vonTina Leistenschneider in der Saarbrücker Zeitung vom 8.01.2020

Adrian Schmitz (l.) und Joannis Ntentes. Foto: Tina Leistenschneider
Adrian Schmitz (l.) und Joannis Ntentes. Foto: Tina Leistenschneider

In einem Gemeinschaftsprojekt der Werbeagentur „Mobil mit Herz“ von Martina Oswald aus Alzey und Joannis Ntentes, Inhaber der Montclair-Apotheke Besseringen, konnte an den Verein Herzensengel ein Scheck in Höhe von 500 Euro übergeben werden.  10 000 Papiertüten hat Oswald erstellt, auf denen sich Unternehmen aus der Umgebung präsentieren und so die Taschen finanzieren.

Die Taschen werden innerhalb von zwei Jahren an die Kunden der Montclair-Apotheke abgegeben.

Ein Teil des Erlöses der Aktion kommt dem Verein Herzensengel zu Gute. Über die Unterstützung aus Alzey freute sich Adrian Schmitz, Vorsitzender der Herzensengel, bei der symbolischen Scheckübergabe in der Montclair-Apotheke. Er dankte Apotheker Joannis Ntentes und den beteiligten Firmen.

 

In einem Gemeinschaftsprojekt der Werbeagentur „Mobil mit Herz“ von Martina Oswald aus Alzey und Joannis Ntentes, Inhaber der Montclair-Apotheke Besseringen, konnte an den Verein Herzensengel ein Scheck in Höhe von 500 Euro übergeben werden.  10 000 Papiertüten hat Oswald erstellt, auf denen sich Unternehmen aus der Umgebung präsentieren und so die Taschen finanzieren.


Kirchenchor eröffnet Jubiläumsjahr

Mit einem Weihnachtssingen startet der Kirchenchor „Cäcilia“ Wadrill am Sonntag in das 250. Jahr seines Bestehens. Groß gefeiert wird am 23. August.

Beitrag in der Saarbrücker Zeitung vom 08.01.2020 von Erich Brücker.

Kirchenchor Cäcilia Wadrill
In vielen Proben haben sich die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Cäcilia Wadrill auf ihr Weihnachtssingen vorbereitet. Foto: Erich Brücker

Zum Ausklang der Weihnachtszeit und zum Auftakt in sein Jubiläumsjahr zum 250-jährigen Bestehen veranstaltet der Kirchenchor „Cäcilia“ Wadrill wiederum ein Weihnachtssingen. Dieses findet an diesem Sonntag, 12. Januar, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin Wadrill statt. „Wir bieten weihnachtliche Chormusik aus unterschiedlichen Zeitepochen und Stilen an im Wechsel mit traditionellen Weihnachtsliedern zum Mitsingen“, gibt Chorleiterin Gertrud Mark einen Einblick in das vorgesehene Programm. Damit kann jeder Besucher noch einmal seiner Weihnachtsfreude Ausdruck verleihen, denn in der katholischen Liturgie endet die Weihnachtszeit am 6. Januar mit dem Herrenfest der Taufe des Herrn.

Unterstützt wird der Chor von Sängerinnen und Sängern des befreundeten Kammerchors Collegium Cantorum Saar. Am E-Piano und der Orgel begleitet ihn Monika Köpke, Kirchenmusikerin in Wadern und Holger Wegmeyer wird wieder die Violine spielen. Klassische Stücke wie „Stille Nacht“, das weltweit als das bekannteste Weihnachtslied und als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums im deutschen Sprachraum gilt, werden ebenso im Repertoire nicht fehlen wie „Kommet ihr Hirten“, oder „Gloria in excelsis Deo“ und „Süßer, die Glocken nie klingen“, ebenso „O du fröhliche“ oder „Alle Jahre wieder“. Ein mehrstimmiger Weihnachtskanon und das Tollite Hostias aus dem Weihnachtsoratorium von Saint-Saëns bilden den festlichen Abschluss des Weihnachtssingens.

Die Leitung liegt in den bewährten Händen der Musiklehrerin und Kirchenmusikerin Gertrud Mark, die den Kirchenchor im Jubiläumsjahr schon 25 Jahren leitet. „Unser Weihnachtssingen wird sicherlich ein tolles Erlebnis werden und vielleicht ist der eine oder die andere so angetan, dass er oder sie selbst auch im Kirchenchor mitsingen möchte“, macht die Chorleiterin Werbung für ein Kommen, das sich sicherlich lohnen wird. Die dargebotenen Vorträge werden es beweisen. Der Eintritt ist frei.

Freiwillige Spenden werden direkt weitergeleitet an das Merziger Hilfswerk „Herzensengel“ von Adrian Schmitz. Mit dem Geld werden Menschen unterstützt, die unverschuldet in Not geraten sind und sofort Hilfe brauchen. Nach dem Konzert ist auch Gelegenheit, sich über das Hilfswerk zu informieren.


Spende für therapeutisches Reiten

Herzensengel überreichen Spende an den Verein Ehrensache
Foto & Text: Tina Leistenschneider

Die Physiotherapie auf dem Pferd, genannt Hippotherapie, bekannter machen, fördern und jungen Menschen mit Behinderung Therapie-Einheiten finanzieren sind die Aufgaben des Vereins Ehrensache, der sich diesen seit der Gründung im Jahr 2010 verschrieben hat. Dieses Angebot unterstützt der Verein Herzensengel mit einer Spende von 3 000 Euro.

 

Petra Jenal zeigte sich ob der Spende erfreut. „Wir sind froh, dass die Herzensengel an uns gedacht haben“, sagt sie, denn bei acht Vereinspferden seien die monatlichen Kosten sehr hoch.


An der Seite der Pferde stehen die fünf Reittherapeuten. Mit der tiergestützten Krankengymnastik sollen sich Spastiken entspannen und den Betroffenen mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein geben.


Weitere Infos unter www.einfachehrensache.de


Bärbel Waschbüsch aus Losheim spendet 2000 Euro für Projekte der Herzensengel

Bärbel Waschbüsch aus Losheim spendet 2000 Euro für Projekte der Herzensengel.
Große Freude herrschte bei den Herzensengeln, als ihr Sparschwein mal wieder ordentlich gefüttert wurde. Spenderin Bärbel Waschbüsch (Zweite von links) im Kreise der Herzensengel Margot Müller, Adrian Schmitz und Jörg Loth. Foto u. Text: Erich Brücker

Da freute sich aber das kleine dicke Sparschwein der Herzensengel, aber auch der Vorsitzende Adrian Schmitz sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Margot Müller und Prof. Dr. Jörg Loth, nachdem Unternehmerin Bärbel Waschbüsch aus Losheim (Waschbüsch Sarl Hansehaus) stattliche 2000 Euro symbolisch in den dafür vorgesehenen Schlitz anlässlich des weihnachtlichen Stollenverkaufs in der Galerie des Haco-ErlebnisEinkaufsCenters gesteckt hatte. „Schon acht Jahre lang gibt es bei mir keine Weihnachtgeschenke mehr für meine Kunden und Geschäftspartner, sondern ich lasse lieber den eingesparten Betrag den Herzensengeln zukommen. Diese Engel können mit meinem Geld vielmehr Nützliches anfangen, in dem sie es in Not geratenen Menschen zukommen lassen, die eine Hilfe wirklich benötigen. Zudem bleibt es in unserer Region, wo auch bedürftige Menschen sind“, begründete die Unternehmerin ihre durchaus noble und nachahmenswerte soziale Ader.


Es folgte ein großes Händeschütteln, denn irgendwie mussten Adrian Schmitz und seine Mitstreiter vor Ort ihren Dank zum Ausdruck bringen, natürlich auch stellvertretend für die zu unterstützenden Personen.


Auch gab es für alle nur ein kleines Stückchen Christstollen zum Probieren. Mehr war nicht drin, denn mit dem Christstollenverkauf im Haco wird die Kasse der Herzensengel ebenfalls bestückt. „Ordentliche 102 Kilogramm Weihnachtsstollen haben wir verkauft und stattliche 2208 Euro plus einige Cent für unsere wohltätige Kasse eingenommen“, zeigte sich Schmitz, nachdem Kassensturz gemacht worden war, mehr als zufrieden. An diesem Verkauf mitgewirkt hatten zahlreiche junge Frauen vom Dorfclub Überlosheim, die anlässlich ihres Weihnachtsmarktes vor Wochenfrist das Sparschwein ebenfalls zugunsten der Herzensengel und Mia Bach aufgestellt hatten. Diesen Frauen dankte die treibende Kraft der Herzensengel ebenso wie der Geschäftsführung des Hacocenters mit Susanne, Karin und Klaus Birtel für eine tolle Zusammenarbeit. Ihr Unternehmen stellt schon seit fünf Jahren den Christstollen für diese Verkaufsaktion kostenlos zur Verfügung. Eines ist jetzt schon klar, diese Aktion wird auch im nächsten Jahr wiederum vor Ort stattfinden.


Pädagogisches Reiten jetzt auch in Bachem

DRK Kreisverband Merzig-Wadern bietet mit Unterstützung des Herzensengel e. V. pädagogisches Reiten jetzt auch in Bachem an
Der Herzensengel-Vorstand (v. l. Manfred Braun, Prof. Jörg Loth (5. v.l.) und Adrian Schmitz (6. v.l.) bei der Scheckübergabe an Matthias Görgen (3. v.l.) und Michael Hoffmann (4. v.l.) Foto: Tina Leistenschneider

DRK Kreisverband Merzig-Wadern bietet mit Unterstützung des Herzensengel e. V. pädagogisches Reiten jetzt auch in Bachem an.

 

Kürzlich überraschte der Vorstand des Herzensengel e. V. den DRK Kreisverband Merzig-Wadern mit seinem stv. Vorsitzenden, Matthias Görgen und Kreisgeschäftsführer Michael Hoffmann. Die Herzensengel hatten einen Scheck in Höhe von 3.000,- Euro im Gepäck. Vorausgegangen war ein Besuch und ein Gespräch im Sommer in der Kreisgeschäftsstelle Merzig, bei dem die DRK-Verantwortlichen berichteten, dass sie gerne auch in Bachem für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf eine tiergestützte Entwicklungsförderung anbieten möchten. Eindrucksvoll konnte Simone Palzer als zuständige Koordinatorin bereits auf die wertvollen Erfahrungen in Wehingen verweisen. Bei diesem Angebot steht nicht das Reiten im Vordergrund, sondern das Pferd als ganzheitliches Erlebnis. 

 

Sehr gerne haben die Herzensengel mit dazu beigetragen, dass ein zweiter DRK-Standort für das pädagogische Reiten im Losheimer Ortsteil Bachem eingerichtet wird und so benachteiligte Kinder unterstützt werden können.


Herzensengel spenden für Behindertenaufzug

Bericht vom 08.11.2019 im Wochenspiegel

Bild: Gemeinde.  Vlnr: Adrian Schmitz, Manfred Braun und Pfarrer Klaus Künhaupt
Bild: Gemeinde. Vlnr: Adrian Schmitz, Manfred Braun und Pfarrer Klaus Künhaupt

Einen Scheck in Höhe von 3000 Euro hat Adrian Schmitz, Vorsitzender des Vereins „Herzensengel“ zusammen mit Vereinskassierer Manfred Braun an Pfarrer Künhaupt von der evangelischen Kirchengemeinde Merzig überreicht. Die Herzensengel unterstützen die Gemeinde damit beim Bau eines Aufzugs im Gemeindehaus, der vor allem behinderten Menschen zugutekommen soll. Damit wird gehbehinderten Mitmenschen die Teilnahme an Veranstaltungen in der ersten Etage und im Jugendkeller ermöglicht.

 

„Unverschuldet in Not geratenen Mitbürgern zu helfen, das ist der Zweck unseres Vereins“ erklärte Schmitz. „Dazu gehört auch, dass behinderte Menschen an Freizeitangeboten teilnehmen können. Vor allem Jugendliche, die die Treppe in den Keller nicht überwinden können, sind  jetzt dabei!“

 

Mit Pfarrer Künhaupt freuen sich auch die Jugendmitarbeiter der Gemeinde, Julia Schneider und Frank Paqué über die Unterstützung. 


Wieder gemeinsam unterwegs sein

Herzensengel unterstützen die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs
Bericht vom 06.11.2019 im Wochenspiegel

Das Schicksal hat den 55-jährigen Eduard Frisch aus Merzig hart getroffen. Nach einem schweren Schlaganfall ist er überwiegend auf ständige Pflege in einer Einrichtung angewiesen.

So oft es irgendwie möglich ist, betreut seine Elli ihren Mann in der gemeinsamen Wohnung in Merzig. Allerdings konnte sie den Transfer aus der Pflegeeinrichtung nicht ohne fremde Hilfe vornehmen. An gemeinsame Ausflüge war erst gar nicht zu denken. Deshalb wandte sie sich an die „Herzensengel“.

Nach einem persönlichen Kennenlernen vor Ort erhielt sie vom Verein „Herzensengel e. V.“ einen kräftigen Zuschuss für die Anschaffung eines gebrauchten behindertengerechten Fahrzeugs, das mit einem Rollstuhl-Verladelift ausgestattet ist. „Wir sind sehr dankbar, dass wir ein kleines Stück Lebensqualität zurück erhalten haben“, sagt Elli Frisch.

Sie zeigte dann dem stellvertretenden Herzensengel-Vorsitzenden Prof. Jörg Loth und Margot Müller vom Herzensengel-Vorstand, mit welcher Leichtigkeit sie ihren Mann im Rollstuhl sitzend sicher aus dem Fahrzeug fahren kann.

Die Bilder zeigen Fahrzeugübergabe durch die „Herzensengel“: Prof. Dr. Jörg Loth und Margot Müller vom Herzensengel-Vorstand übergeben das rollstuhlgerechte Fahrzeug an die Familie Frisch.

Bilder: Herzensengel e.V.


Spende für die Kita St. Pius

Im Oktober 2019 fand die offizielle Übergabe der Spiel- und Turnmaterialien durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie statt.

Stellvertretend für die Sozialministerin Frau Bachmann besuchte uns Frau Weißmann. In einem feierlichen Rahmen überreichte uns Frau Weißmann eine Sachspende. Wir erhielten Fördergelder aus den zur Verfügung stehenden Überschüssen der Saarland-Sport-Toto GmbH zur Anschaffung von Sport- und Bewegungsmaterialien. Von dem Betrag von 1700,-Euro konnten wir einen Gymnastikwagen mit Gymnastik-Sets, Sensor Ballkissen-Sets, ein Schwungtuch usw. neu anschaffen.

Eine weitere Spende in Höhe von 850,-Euro erhielten wir von dem Vorstand Herzensengel e.V., die uns Herr Prof. Dr. Jörg Loth überreichte. Herr Loth kam in Begleitung von Mitgliedern des Herzensengel e.V. dem 1. Vorsitzenden Herrn Adrian Schmitz und Herrn Manfred Braun.

Anschließend bedankten sich die Kinder für die großzügigen Spenden mit Sing- und Bewegungsspielen zum Mitmachen. Die Kinder stellten ihre gemalten Bilder, auf denen sie zeigten, was sie in der Turnhalle spielen können, vor. Voller Spannung entdeckten sie während der feierlichen Übergabe die neuen Turn-und Spielgeräte.

Eltern der anwesenden Kinder nahmen an der Spendenfeier teil und bestaunten die neuen Spiel- und Bewegungsmaterialien.

Das Abschlusslied: „Chu, chu wa“ bewegte alle Kinder und Erwachsenen dazu im Rhythmus mitzuschwingen.

Weitere Gäste unserer Spendenfeier waren Vertreter der Gemeinde Saarwellingen wie der 1. Beigeordneter Hr. Otting und Ortsvorsteher Hr. Freichel, der uns ebenfalls eine kleine Spende überreichte.

Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, die durch ihre Spende den Kindern ein breitgefächertes Bewegungs- und Sportangebot in der Turnhalle ermöglichen.

Ein besonderer Dank gilt Fr. Werth, der 1. Vorsitzenden des Fördervereins der Kindergärten Saarwellingen e. V., die die Spendenbereitschaft initiiert und ermöglicht hat.

Da der Förderverein sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, freut es uns sehr, dass wir in den Genuss dieser Spenden gekommen sind.

 

Der Förderverein der Kindergärten Saarwellingen und das Kita Team St. Pius


Christian Kretzschmar Gemeinschaftsschule Merzig setzt ein Zeichen für den Frieden!

In der Projektwoche im Juli 2019 entstand an der CK-GemSchule in Zusammenarbeit mit dem Saarlouiser Künstler Mike Mathes, SchülerInnen verschiedener Klassenstufen und der Kunsterzieherin Michaela Folz-Senzig ein großes Wandbild zum Thema Frieden.

 

Die farbenfrohen, kraftvollen Bilder des Künstlers und sein großes soziales Engagement, das vor allem in seinem weltweiten 1000 Augen Projekt seinen Ausdruck findet, schufen den Wunsch, Teil dieses Friedensprojektes zu werden und zusammen mit dem Künstler eine Außenwand der Schule zu gestalten.

 

Mit diesem sozialen und integrativen Projekt will die Schulgemeinschaft ebenfalls “Gesicht zeigen gegen Ausgrenzung von Minderheiten, gegen Hass, Zerstörung und Gewalt, gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit und sich selbst stark machen für ein friedliches schulisches Miteinander."

 

Am Malprojekt beteiligt waren auch SchülerInnen, die ihr ursprüngliches Heimatland wegen Krieg, Gewalt und Zerstörung verlassen haben und persönliche Schicksalsschläge wegstecken mussten. Sie haben sich dabei einiges von der Seele gemalt.

 

Das große Wandbild zeigt u.a. einen großen Pegasus, der für die Freiheit steht, ...einen Engel mit einem durchaus ernsten Gesichtsausdruck, ...das Nest der Friedenstaube, ...eine Weltkugel, die stellvertretend für die vielen Nationen steht, die auch an der CK-GemSchule gemeinsam leben und lernen und schließlich das große leuchtende Auge, gemalt von Mike Mathes.

 

„Die bunten Farben, die Freude am Malen und die Vielfältigkeit der Ideen sowie die künstlerische Begabung vieler Schüler machen das Bild zu etwas Besonderem, “ so der Schulleiter Achim Raubuch, der dieses Projekt begrüßte.

 

Die Landrätin, Frau Daniela Schlegel-Friedrich sowie der Vertreter des Bürgermeisters, Herr Giuseppe D’Auria, die bei der Präsentation Anfang Oktober zu Gast waren, lobten die SchülerInnen für ihr Engagement und betonten die Bedeutung des Themas Frieden, dem man mit Achtsamkeit begegnen müsse.

 

Ein großer Dank der Schulgemeinschaft geht an den Verein Herzensengel, vertreten durch den Vorstand Herrn Adrian Schmitz und Prof. Dr. Jörg Loth, der das Projekt mit einem großzügigen Geldbetrag unterstützt hat.


"Tu´Gutes - Fahr´Rad 3.0"

„Herzensengel“ fahren 8888 Euro ein

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 24.05.2019 von Christian Beckinger

Andy Schleck (vorne) und Adrian Schmitz radeln während der Herzensengel-Benefiztour am Freitagmorgen auf dem Tandem gemeinsam auf dem Radweg entlang der Saarschleife. Foto: Ruppenthal
Andy Schleck (vorne) und Adrian Schmitz radeln während der Herzensengel-Benefiztour am Freitagmorgen auf dem Tandem gemeinsam auf dem Radweg entlang der Saarschleife. Foto: Ruppenthal

Etwas mehr als 82 Kilometer sind sie an zwei Tagen durch den Grünen Kreis (und einige angrenzende Ortschaften) geradelt, am Freitagmittag erreichten sie wohlbehalten ihr Ziel an der Mettlacher Abteibrauerei: die rund 70 Teilnehmer an der Benefiz-Radtour „Tu Gutes – fahr Rad!“ des Vereins „Herzensengel“ mit Adrian Schmitz aus Besseringen an der Spitze. Und sie haben mit ihrem sportlichen Elan auch einen gewaltigen Beitrag für eine gute Sache geleistet: Exakt 8888 Euro an Spenden waren durch die Benefiz-Radtour zusammengekommen, zum einen gestiftet von Sponsoren, zum anderen von Teilnehmern der Fahrt oder den Menschen, die den Radlertross an verschiedenen Haltepunkten während der beiden Tagen angetroffen hatten.

Einen waschechten Radsport-Superstar hatten die Organisatoren von den „Herzensengeln“ als Schirmherrn für ihre mittlerweile dritte Benefizradtour (nach 2015 und 2017) gewinnen können: Andy Schleck, ehemaliger Radprofi aus Luxemburg und Tour-de-France-Sieger des Jahres 2010, führte das Fahrerfeld an, das sich am Donnerstag am Hauptsitz der Volksbank Untere Saar auf den Weg machte.

53 radelnde Engel trafen sich bei schönstem Wetter zur ersten Tour­etappe in Losheim. Die Organisatoren Adrian Schmitz, Manfred Braun und Margot Müller von den „Herzensengeln“, Marketingleiter Jürgen Kleinhanß sowie der Geschäftsstellenleiter der Volksbank in Merzig, Bernd Scherhag, freuten sich sehr über das starke Teilnehmerfeld. Beim Tourstart dabei waren auch Sportminister Klaus Bouillon sowie Lothar Christ, Bürgermeister der Stausee-Gemeinde. Am ersten Tourtag wurden die Volksbankgeschäftsstellen in Losheim, Niederlosheim, Hüttersdorf, Schmelz, Limbach und Nunkirchen angefahren. Der erste Tag endete am Hochwälder Brauhaus am Stausee. Freitags ging es weiter von Mettlach nach Hilbringen, Merzig, Bachem, Brotdorf und wieder zurück nach Mettlach. Für die notwendige Sicherheit sorgten ein Begleitfahrzeug der Feuerwehr Losheim und ein Fahrzeug des DRK-Ortsvereins Besseringen sowie die Polizei, die an kritischen Stellen für die Sicherheit der Radler sorgte. Unterwegs waren die Volksbankgeschäftsstellen gern aufgesuchte Verpflegungsstationen, Ruhestätten und boten auch viele Gelegenheiten, den Kunden die „Herzensengel“ und deren Vereinsarbeit vorzustellen.

Der Verein hilft ausschließlich bedürftigen Menschen in der Region, betonte Adrian Schmitz nach der Zielankunft am Freitagnachmittag bei der Abtei-Brauerei. „Wir helfen, wo wir können“, betonte Schmitz. So habe sich der Verein auch zum Ziel gemacht, in allen Gemeinden des Kreises Notfall-Defibrillatoren an Standorten mit viel Publikumsverkehr zu installieren – so wie kurz vor der Zielankunft am Freitagmittag etwa am Mettlacher Freibad. „Wobei wir hoffen, dass sie nie benötigt werden“, sagte Schmitz.

Höchstes Lob für die Organisatoren der Tour kam von Bernd Mayer, dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Untere Saar: „Adrian Schmitz und seine Herzensengel sind der Garant dafür, dass alle Spenden ausschließlich in der Region ankommen. Wer sie unterstützt, kann sich sicher sein, dass seine Spende überaus sinnvoll vor Ort eingesetzt wird.“ Zum Ausklang der Benefiz-Radtour ließen sich alle Teilnehmer ein eigens gebrautes Herzensengel-Bier schmecken, das die Betreiberfamilie Fell zusammen mit Adrian Schmitz und seinen Mitstreitern Anfang März angesetzt hatte. Karin Fell, Betreiberin der Abtei-Brauerei, schlug das Fass gemeinsam mit Bierkönigin Bianca ebenso gekonnt wie reibungslos an. Für gute Unterhaltung sorgte das Duo Ed Stevens Voices.


Ein Radprofi eröffnet die Benefiz-Tour

 Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 23.05.2019

Mit Ex-Profi Andy Schleck (2.v.r.) an der Spitze startete gestern in Losheim die dritte Benefiz-Mitfahr-Radtour der „Herzensengel“ unter dem Titel „Tu Gutes – fahr Rad!“ in Zusammenarbeit mit der Volksbank Untere Saar. Foto: Ruppenthal
Mit Ex-Profi Andy Schleck (2.v.r.) an der Spitze startete gestern in Losheim die dritte Benefiz-Mitfahr-Radtour der „Herzensengel“ unter dem Titel „Tu Gutes – fahr Rad!“ in Zusammenarbeit mit der Volksbank Untere Saar. Foto: Ruppenthal

Losheim Unter der Schirmherrschaft eines Radsport-Stars startete gestern Morgen in Losheim die dritte Benefiz-Radtour des Vereins „Herzensengel“ unter dem Motto: „Tu Gutes – fahr Rad!“ Andy Schleck, ehemaliger luxemburgischer Radprofi und Tour-de-France-Sieger des Jahres 2010, begleitet den guten 50 Personen starken Radlertross bei seiner zweitägigen Rundfahrt durch den Kreis Merzig-Wadern und angrenzende Gemeinden.

 

Am Hauptsitz der Volksbank Untere Saar startete Schleck mit seinen Mitstreitern unter den Augen von Sport-Minister Klaus Bouillon und Losheims Bürgermeister Lothar Christ auf die insgesamt rund 82 Kilometer lange Tour, mit der die „Herzensengel“ Spenden für wohltätige Zwecke erradeln.

Vor Tourbeginn suchte noch eine Delegation um Andy Schleck und Innenminister Klaus Bouillon das Losheimer Rathaus auf. Bürgermeister Christ hatte zum Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde eingeladen. Am ersten Tourtag wurden die Volksbank-Filialen in Losheim, Niederlosheim, Hüttersdorf, Schmelz, Limbach und Nunkirchen angefahren. Für die Sicherheit auf der Tour sorgte ein Begleitfahrzeug der Feuerwehr Losheim und ein Fahrzeug des DRK-Ortsverein Besseringen sowie an neuralgischen Punkten auch die Polizei.

Während der gefahrenen rund 42 Kilometer waren die Volksbankgeschäftsstellen gern aufgesuchte Verpflegungsstationen sowie Ruhestätten und boten auch viele Gelegenheiten, den Kunden die „Herzensengel“ vorzustellen. Sehr positiv aufgenommen wurde, dass die in der Region gesammelten Spendengelder auch für hier unverschuldet in Not geratene Menschen wieder eingesetzt werden.


Für die heutige, zweite Touretappe hat Mettlachs Bürgermeister Daniel Kiefer zunächst zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. Auch hier wird sich Andy Schleck ins Goldene Buch der Gemeinde Mettlach eintragen. Um 10 Uhr wird sich der Radlertross von der Volksbank-Geschäftsstelle in Mettlach aus in Bewegung setzen. Der Tourenplan führt über Hilbringen, Merzig, Bachem, Brotdorf nach Mettlach. Abschluss ist im Mettlacher Brauhaus, wo auf die Radler eigens gebrautes Herzensengel-Bräu wartet.


Herzensengel e.V. zieht Jahresbilanz!

Bericht im Beckinger Amtsblatt vom 03.04.2019

Mitgliederversammlung traf auf große Resonanz

 

„Guten Tag, liebe Herzensengel“, so begrüßte Adrian Schmitz die Anwesenden zur Mitgliederversammlung des Herzensengel e.V. am Samstag, 23. März im Bistro am See in Losheim. Vor fast vollem Nebenzimmer begrüßte er auch den 1. Beigeordneten der Gemeinde Losheim am See, Herrn Norbert Müller, der auch die Versammlungsleitung übernahm.

 

Prof. Jörg Loth präsentierte den anwesenden Mitgliedern die Neufassung der Vereinssatzung, die aufgrund der DSGVO abgeändert werden musste. Es wurden zusätzlich ein paar kleinere redaktionelle Anpassungen vorgenommen. Die Mitglieder stimmten dieser Neufassung dann einstimmig zu.

 

Herr Norbert Müller übernahm dann die Versammlungsleitung. Es wurde eine Nachwahl im Vorstand getätigt, weil im Mai 2018 die amt. Schriftführerin, aus gesundheitlichen Gründen, das Amt niederlegen musste. Zur Wahl stand Frau Daniela Schmitz, die bei eigener Enthaltung, „Einstimmig“ von den Mitgliedern ins Amt gewählt wurde, welches sie schon seit Juli kommissarisch besetzt hatte.

 

Herr Müller bat dann den Vorsitzenden seinen Bericht für das Geschäftsjahr 2018 vorzutragen. Adrian Schmitz berichtete, dass der Herzensengel e.V. derzeit 128 Mitglieder hat, die Summe von 66928 € an finanziellen Unterstützungen für 28 Projekte ausgegeben hatte. Seit dem 12. Januar 2012 summiert sich die Summe, die wir an finanziellen Hilfen getätigt hatten auf rd. 202.000 €! Schmitz bedankte sich bei allen Sponsoren, die uns monetär immer gut unterstützen. Manfred Braun trug dann den Kassenbericht vor. Carmen Wölfel und Gerd Hoffmann, die beiden Kassenprüfer, berichteten über die einwandfreie Kassenführung und Carmen Wölfl bat die Mitglieder dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Nach der Aussprache über die Berichte fragte der Versammlungsleiter die Anwesenden ob sie der Bitte von Frau Wölfl entsprachen und dem Vorstand für 2018 „Entlastung“ erteilen. Das Abstimmungsergebnis war einstimmig für die Entlastung, bei Enthaltung der anwesenden Vorstandsmitglieder.

Herr Müller übergab dann die Leitung der Versammlung an den 1. Vorsitzenden wieder zurück. Adrian Schmitz bedankte sich bei Herrn Müller. Da die Kassenprüfer neu zu bestellen waren, schlug Adrian Schmitz Frau Edith Linster und Markus Decker als neue Kassenprüfer vor. Da aus der Mitgliederversammlung keine anderen Vorschläge kamen, wurden beide in offener Blockwahl einstimmig bei eigener Enthaltung zu neuen Kassenprüfern bestimmt.

 

Ein Novum, was bei den Mitgliedern sehr gut ankam, war die Berichterstattung von Prof. Jörg Loth und Adrian Schmitz über einen Kontaktbesuch bei Fam. Matthiesen aus Lauterbach. Die 12-jährige Maya ist an der äußerst seltenen Krankheit „MPAN“ –eine Eisenablagerung im Gehirn- erkrankt. Maya benötigt ein Medikament um diese Krankheit zu stoppen und/oder wieder total gesund zu werden. Da es aber noch keine Erforschung für ein solches Medikament gibt, benötigt man bis zu 120.000 € für die Forschung. Hier wurden dann alle anwesenden Mitglieder mit ins Boot genommen. Alle stimmten dafür dass der Herzensengel e.V. hier 10.000 € an finanzieller Unterstützung tätigt und auch weitere Aktionen ins Leben ruft, damit so schnell wie möglich die Forschung anlaufen kann. Adrian Schmitz und Jörg Loth bedankten sich bei den Mitgliedern und Adrian Schmitz fuhr dann in der Tagesordnung fort. Er berichtete noch über anstehende Termine und bedankte sich zum Schluss bei den Mitgliedern und schloss die Versammlung um 17:45 Uhr.


Carina hat jetzt einen Treppenlift

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 26.03.2019

Carina Ostronok ist acht Jahre alt. Sie leidet unter einer Meningoencephalitis, Epilepsie, kortikaler Blindheit und einer Spastik. Durch ihre Krankheit kann sie nichts selbständig machen, braucht bei der Pflege im Alltag komplette Pflegeübernahme und Unterstützung beim Sitzen sowie bei der Körperdrehung und -lagerung.

Scheckübergabe an Carina Ostronok
Für ihr barrierefreies Bad und einen Treppenlift erhielt Mama Jana Ostronock (rechts) für ihre Tochter Carina (zweite von rechts) eine Spende von Adrian Schmitz( Zweiter von links) sowie Manfred Braun (links). FOTO und TEXT: leis / Tina Leistenschneider

Carina sind nur minimale Bewegungen mit ihrem Körper möglich, wie mit ihrer linken Hand ihr Gesicht abtasten und kratzen. Sich drehen oder sonstiges kann die Achtjährige nicht.

 

Da Carina älter wird und somit auch an Körpergewicht zunimmt, schafft es ihre Mutter Jana Ostronok nicht mehr ohne Hilfe, sie die Treppe hochzutragen und die körperliche Pflege in einem normalen Badezimmer zu gewährleisten. Um das Badezimmer barrierefrei zu gestalten und einen Treppenlift anzuschaffen, stellte die Familie Anträge zur Kostenübernahme. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 28 000 Euro, von denen die Familie selbst 11 000 Euro übernehmen musste. Hierfür schrieb sie unter anderem den Verein Herzensengel an und bat um finanzielle Hilfe.

 

„Der Hilferuf ging bei uns nicht unter“, sagt der Vereinsvorsitzende, Adrian Schmitz, der sich mit Schatzmeister Manfred Braun die Gegebenheiten vor Ort anschaute. Kurz entschlossen half der Herzensengel mit einem Zuschuss von 3 000 Euro für den barrieregerechten Umbau des Badezimmers und für die Anschaffung des Treppenliftes. Darüber hinaus halfen die Herzensengel Jana Ostronok dabei, noch andere Hilfsorganisationen anzusprechen und auch Anträge zu stellen, um die restliche Summe zu übernehmen. Mit vereinten Kräften ist diese Summe jetzt gedeckt und die Umbaumaßnahmen wurden fertiggestellt.


Bier für Benefiz-Tour - Abteibrauerei Mettlach braut Herzensengel-Bräu

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 20.03.2019

Das Herzensengel-Bräu ist angesetzt und reift in den Braukesseln der Mettlacher Abteibrauerei. Von Rolf Ruppenthal
Das Herzensengel-Bräu ist angesetzt und reift in den Braukesseln der Mettlacher Abteibrauerei. Von Rolf Ruppenthal

Das Herzensengel-Bräu ist angesetzt und reift in den Braukesseln der Mettlacher Abteibrauerei. „Tu Gutes und fahr Rad,“ sagte Adrian Schmitz, der Vorsitzende der Herzensengel, als er die Hopfenbeigabe in den Kessel kippte.

Dabei hatte er tatkräftige Unterstützung: Nicht nur Karin und Wolfgang Fell und Bierkönigin Bianca von der Abteibrauerei, auch der Gemeinde-Beigeordnete Bernhard Schneider, Volksbank-Vorstand Bernd Mayer mit Töchterchen Noelle und seinem Vorstandskollegen Andreas Heinz sowie die Musiker Petra Puhl und Edmund Bohr alias Ed Stevens halfen mit, ein besonders schmackhaftes Bier für die große Herzensengel-Benefiz-Radtour unter besagtem Motto zu brauen. Diese startet am Donnerstag, 23. Mai, zu ihrer dritten Auflage. Schirmherr ist der Tour-de-France-Sieger von 2010, Andy Schleck aus Luxemburg. Auch er wäre gerne zum Ansetzen des Herzensengel-Bräus nach Mettlach gekommen, war aber aufgrund beruflicher Termine verhindert. Im Rahmen der zweitägigen Radtour durch den Kreis soll zusammen mit dem Herzensengel-Bräu, einem hellen Maibock, Spendengelder für die Hilfsprojekte des Vereins  erwirtschaftet werden. Jeder, der will, kann mitradeln. Der Start ist kostenfrei, über eine Spende würde man sich jedoch bei den Herzensengeln freuen. Wer nicht mitfahren kann, aber die gute Sache unterstützen will, kann sich mit einem Sponsorenpaket beteiligen.


Herzensengel haben neue Internet-Seite

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 14.03.2019

Mit „.saarland“ statt „.de“ will sich der Verein stärker auf die Region beziehen – und betonen, dass die Herzensengel nicht nur im Kreis Merzig-Wadern tätig sind.

Vorstellung der neuen Internetseite des Herzensengel e.V.
Das Team von Hussinger und Barth half dem Verein Herzensengel bei ihrer neuen Internetseite. Foto und Text: Tina Leistenschneider

Barrierefrei und auf die Region bezogen: Das zeichnet die neue Internetseite des Vereins Herzensengel aus, die vor kurzem online gegangen ist.  „Wer nun die alte Internetadresse verwendet, wird automatisch auf die Neue umgeleitet“, sagte Adrian Schmitz, Vorsitzender der Herzensengel. Seit dem Jahr 2012 hatte der Verein seine alte Internetseite, jetzt war es an der Zeit für etwas Neues, wie Schmitz erzählt. „Wir wollten uns stärker auf die Region beziehen und deutlich machen, dass wir im Landkreis Merzig-Wadern und auch saarlandweit tätig sind.“ Hierfür wechselte der Verein die Endung seiner Inernet-Seite, die ab sofort www.herzensengel.saarland lautet.

 

Professionelle Hilfe bekam der Verein von der Werbeagentur Hussinger & Barth, die die Internetpräsenz der Herzensengel aufwertete und neue Grafiken entwarf. Das Logo bleibt erhalten. Die einfache Benutzung der Seite liegt dem Verein am Herzen. „Die Seite ist so aufgebaut, dass sie einfach zu benutzen ist“, sagte Daniel Hussinger, Inhaber von Hussinger & Barth. Damit ist es dem Verein auch möglich, sich künftig eigenständig um die Verwaltung der Seite zu kümmern. Hierfür wurden die Herzensengel Margot Müller, Beisitzerin im Verein, und Astrid Schmitz als Redakteure geschult, die sich mit der Pflege der neuen Internetseite des Vereins befassen.


Martinuschor Nennig spendet 800 Euro

Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 07.03.2019

Martinuschor Nennig spendet 800 Euro
Martinuschor Nennig spendet 800 Euro

 

Perl-Nennig
Sie singen für einen guten Zweck: Im Dezember veranstaltete der Martinus-Chor sein traditionelles Advents- und Weihnachtskonzert unter der Leitung von Frank Kockelmann in der Pfarrkirche in Perl-Nennig. Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Bethlehem“ sang der Chor zahlreiche besinnliche und moderne Adventslieder. Zwischen den einzelnen Gesangseinlagen erzählten die Chormitglieder kleine Geschichten und trugen instrumentale Darbietungen vor. Unter ihnen waren auch Miriam Mailänder an Orgel und Klavier, Johanna Folz am Cello, Marion Schmitt-Böllecke an der Gitarre und Christian Ersfeld am Schlagzeug sowie Sabine Feix als Solosängerin.

 

Im Zeichen der Besinnlichkeit sammelte der Chor Spenden für den Verein Herzensengel e.V., der unverschuldet in Not geratenen sowie behinderten Menschen aus der Region hilft. Die gespendete Summe der Zuhörer in Höhe von 800 Euro überreichte der Martinus-Chor nun an den ersten Vorsitzenden des Vereins, Adrian Schmitz. Dieser zeigte sich sehr erfreut über die Zuwendung und versicherte: „Das Geld ist in gute Hände gekommen“. Mit dem Geld möchte der Verein Herzensengel e.V. die Familie eines schwerstbehinderten Kindes bei der Anschaffung eines Treppenliftes und den Umbau des Badezimmer auf Barrierefreiheit unterstützen.

 

Seinen Dank richtete der Martinus-Chor auch an alle Zuhörer, Helfer, an die Familie Karl und Peter Petgen für die Glühweinspende, an Ortsvorsteher Karl Fuchs für die Geldspende, an die Frauen vom Pfarrgemeinderat sowie an alle Bäckerinnen von Plätzchen und Weihnachtsstollen.

 

Text u. Foto: Tina Leistenschneider

 


„Tu‘ Gutes – Fahr‘ Rad 3.0“

 

Andy Schleck übernimmt Schirmherrschaft der Benefiz-Fahrradtour „Tu‘ Gutes – Fahr‘ Rad 3.0“

 

ITZIG/Luxemburg u. Besseringen im Januar 2019

 

Im Sommer 2018 besuchte Adrian Schmitz mit seiner Frau Astrid den weltbekannten Fahrradrennfahrer, Andy Schleck und seine Frau Jil in Itzig/Luxemburg!

 

Andy Schleck, der Sieger der Tour de France 2010 zeigte sich sehr interessiert, als Adrian Schmitz ihm den Verein „Herzensengel e. v. vorstellte und erläuterte wie der Verein Spendengelder generiert und dass man von 2012 bis Ende 2017 schon über 150.000 € an finanziellen Hilfen geben konnte.

 

Eine der Aktion, wo man Gelder, für die anstehenden Hilfsprojekte, erhalten kann sind die Benefiz-Fahrradtouren, die alle zwei Jahre unter dem Motto „Tu‘ Gutes – Fahr‘ Rad“ stattfinden.

 

Unser 1. Vorsitzende bat Andy Schleck die Schirmherrschaft über die Benefiz-Fahrradtour „Tu‘ Gutes – Fahr‘ Rad 3.0“ am 23. Und 24. Mai 2019, zu übernehmen.

 

Spontan sagte Andy Schleck zu und teilte uns mit, dass auch seine Frau, Jil, an beiden Tagen mitradelt.

 

Hocherfreut über die Zusage verabschiedete man sich vor dem Fahrradgeschäft von Andy Schleck in

 

2, rue des prés

L-5972ITZIG/LUXEMBOURG

Tel.: +352274812 – 1