Presse


Aus leckeren Konfitüren werden Hygieneartikel für den täglichen Bedarf

Herzensengel Beirat Mettlach übergibt Spende zu Weihnachten

Gesagt, getan. Nachdem der Beirat Mettlach der Herzensengel am Nikolaustag 2022 die großzügige Spende über 600,- € von Margit Lion & Bertina Nollmeyer anlässlich ihres Konfitüre Verkaufs am Orscholzer Nikolausmarkt in Empfang nehmen konnte (wir berichteten), hat Beiratsvorsitzender und Bürgermeister Daniel Kiefer nun zusammen mit seinem Stellvertreter Adrian Schmitz, die vom Erlös erworbenen Hygieneartikel in den beiden Pflegeeinrichtungen der Gemeinde Mettlach übergeben können.


Es war der Wunsch der beiden Spenderinnen, dass mit dem überreichten Geld den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Pflegeeinrichtungen in der Gemeinde, nämlich dem SRS Pflegezentrum „Saarschleife“ in Orscholz sowie dem „Haus Wildrose“ der DRK-Klinik in Mettlach, zu Weihnachten eine kleine Freude bereitet wird. So hatte man sich darauf verständigt, hiervon kleine Päckchen mit Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs zusammenzustellen, die ohnehin für die regelmäßige Körperpflege benötigt werden.


So hing sich Adrian Schmitz umgehend nach der kleinen Besprechung ans Telefon, um die benötigten Artikel zu besorgen. Fündig geworden ist er bei Jakob Biskup, Filialleiter des dm-Marktes Rieffstraße in Merzig. Neben der unkomplizierten Bestellung der Ware per Telefon, hielt Filialleiter Biskup für Adrian Schmitz bei der Abholung noch eine kleine Überraschung bereit: er schenkte den Herzensengeln die 75 Stofftaschen, die mit der passenden Aufschrift „Glücks-Bringer“ versehen sind und als praktische Verpackung für die Hygienartikel bei der Übergabe an die Bewohnerinnen und Bewohner dienen. In mühevoller Kleinarbeit wurden die Päckchen sodann von Schmitz und seiner Frau Astrid kommissioniert und je mit Shampoo, Duschgel, Bodymilk, Seife, Handcreme sowie Zahnbürste und Zahnpasta gefüllt, bevor sie dann am 21. Dezember durch die Heimleiter der beiden Pflegeeinrichtungen in Empfang genommen werden konnten.


Daniel Kiefer und Adrian Schmitz sind sich einig: „Eine rundum gelungene Sache, die in den nächsten Jahren auf jeden Fall eine Wiederholung erfahren soll und vielleicht noch weiter ausgebaut werden kann.“


Beiratsvorsitzender und Bürgermeister Daniel Kiefer hierzu abschließend: „Gerade an Weihnachten sollte niemand vergessen werden und so war es für uns ein tolles Gefühl auch für die Älteren unter uns in den Pflegeeinrichtungen etwas Gutes tun zu können. Ich möchte mich deshalb bei allen bedanken, die an der Idee und Umsetzung dieser tollen Aktion mitgewirkt haben. Der Beirat Mettlach der Herzensengel würde sich deshalb sehr freuen, weitere Spender:innen zu finden, um sein soziales Engagement noch weiter auszugestalten.“


Die Bankverbindung für den Beirat „Herzensengel Mettlach“ lautet:
Sparkasse Merzig-Wadern
IBAN: DE69593510400000212787
BIC: MERZDE55

Homepage:
www.mettlach.de
www.herzensengel.saarland,

E-Mail: herzensengel@mettlach.de


Süßschmier wird zum Verkaufsschlager für den guten Zweck

Margit Lion und Bertina Nollmeyer kochen Früchte in Gläser ein. Auf diese Weise sammeln sie Spenden in Höhe von 600 Euro für die Herzensengel.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 17.12.2022

Bei der Scheckübergabe im Rathaus Mettlach freuen sich (von links) Adrian Schmitz, Margit Lion, Bertina Nollmeyer und Daniel Kiefer über den hohen Spendenerlös. Foto: Daniel Kiefer
Bei der Scheckübergabe im Rathaus Mettlach freuen sich (von links) Adrian Schmitz, Margit Lion, Bertina Nollmeyer und Daniel Kiefer über den hohen Spendenerlös. Foto: Daniel Kiefer

Unzählige Stunden haben die beiden Mitglieder des Ortsrates Orscholz und des Mettlacher Gemeinderates, Margit Lion und Bertina Nollmeyer, seit September damit verbracht, Früchte aus eigenem Anbau oder in der Region zu sammeln, zuzubereiten und verbrauchsfertig zu kochen.

Ungeachtet zahlreicher Kratzer an Finger und Beinen durch die teilweise dornenbesetzen Sträucher und Büsche, konnten sie so in Handarbeit über 330 Gläser Süßschmier in über zwanzig verschiedenen Geschmacksrichtungen für den guten Zweck herstellen. Bratapfel, Quitte, Hundsärsch, Mirabelle, Schwarzwälder-Kirsch, Hagebutte, Kürbis und viele andere Sorten mehr sind dabei entstanden.

Diese wurden sodann am Orscholzer Nikolausmarkt am ersten Adventswochenende zu fairen Preisen zum Verkauf angeboten. Vorab wurden bereits über 70 Gläser an die Orscholzer Ortsratsmitglieder sowie die Mitglieder des Gemeinderates als kostenlose Probe in den Sitzungen überreicht. Über das Ergebnis des Verkaufs waren die beiden rührigen Hausfrauen aus Orscholz mehr als erstaunt – über 300 der produzierten Gläser haben einen Abnehmer gefunden, sodass die eigentlich geplante Teilnahme am Lichterglanz im Ortsteil Mettlach mangels Ware am Wochenende darauf abgesagt werden musste.

Der Verkauf auf dem Nikolausstand „Marmelade mit Früchten aus der Region“ wurde bereits mit Hinweis zugunsten der sozialen Arbeit des Beirates Mettlach der Herzensengel beworben. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Satte 600 Euro konnten Margit Lion und Bertina Nollmeyer am Nikolaustag an den Vorsitzenden des Beirates Mettlach der Herzensengel, Bürgermeister Daniel Kiefer, sowie seinen Stellvertreter, Adrian Schmitz, übergeben. Es war den beiden Frauen dabei eine Herzensangelegenheit, dass der Erlös sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern in Pflegeeinrichtungen der Gemeinde Mettlach zugute kommt.

Daniel Kiefer und Adrian Schmitz zeigten sich sichtlich über das ehrenamtliche Engagement der beiden Orscholzerinnen begeistert und sicherten eine Übergabe in den Pflegeeinrichtungen in Mettlach und Orscholz noch vor dem Weihnachtsfest 2022 zu. Beide bedankten sich anschließend bei einer Tasse Kaffee mit Kuchen für die großzügige Spende.

Spenden an die Aktion Herzensengel beziehungsweise den Beirat Herzensengel Mettlach sind an diese Bankverbindung möglich: Sparkasse Merzig-Wadern, IBAN: DE69 5935 1040 0000 2127 87, BIC: MERZ DE55.


Herzensengel helfen zwei Weiskircher Familien

Spenden aus der Jubiläumsfeier des Vereins kommen den unheilbar erkrankten Jungen Lars Hassler und Moritz Leidinger zugute.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 14.10.2022 von Dieter Ackermann; Foto: Dieter Ackermann

Vorne von links: Moritz Leidinger und Lars Hassler.  Dahinter stehend, von links: Elke Lütz-Karges, Prof. Dr. Jörg Loth, Adrian Schmitz, die Familien Leidinger und Hassler  sowie Wolfgang Hübschen (Bürgermeister Weiskirchen)
Vorne von links: Moritz Leidinger und Lars Hassler. Dahinter stehend, von links: Elke Lütz-Karges, Prof. Dr. Jörg Loth, Adrian Schmitz, die Familien Leidinger und Hassler sowie Wolfgang Hübschen (Bürgermeister Weiskirchen)

Ist noch gar nicht so lange her, dass der Verein Herzensengel, der bereits seit zehn Jahren Menschen unterstützt, die in Not geraten sind, mit einem großartigen Festakt in Weiskirchens Hochwaldhalle seinen runden Geburtstag als erstes Jubiläum feiern konnte (wir berichteten). Warum bei dieser Veranstaltung Gutes gleich im Doppelpack geboten wurde, das begründete damals bei seiner Ansprache Adrian Schmitz als Vereins-Vorsitzender mit dem Hinweis darauf, dass anstelle eines Eintrittsgeldes um Spenden gebeten wurde. Diese würden den Weiskircher Familien Hassler und Leidinger zu gleichen Teilen zufließen, bei deren Jungs Lars Hassler und Moritz Leidinger die unheilbare Krankheit Duchenne Muscular Dystrophy (DMD) diagnostiziert worden war.

Jetzt begrüßte Kay Klein als Hausherr im Losheimer Globus-Markt Elke Lütz-Karges, Prof. Dr. Jörg Loth und natürlich den ersten Vorsitzenden Adrian Schmitz sowie Weiskirchens Bürgermeister Wolfgang Hübschen zur feierlichen Scheckübergabe an die beiden mit jeweils 3500 Euro aus dem Spendenerlös bedachten Familien Hassler und Leidinger. Schmitz erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass bei der Jubiläumsfeier insgesamt 6200 Euro zusammengekommen waren, die von den Herzensengeln auf glatte 7000 Euro aufgerundet worden seien. Der Globus-Geschäftsführer als Hauptsponsor des Vereins freute sich anlässlich der Scheckübergaben ausdrücklich darüber, dass selbst in so einer krisengeschüttelten Zeit wie jetzt die soziale Menschlichkeit durch die Herzensengel einmal mehr dokumentiert werden könne.

Schmitz vergaß seinerseits nicht den Dank an Globus und die durch ihren Bürgermeister Hübschen repräsentierte Gemeinde Weiskirchen. „Zwischen uns hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein gut funktionierendes Netzwerk etabliert, das neben vielen anderen unverschuldet in Not geratenen Menschen hier und heute die Familien Hassler und Leidinger finanziell unterstützen kann, die sich in verdienstvoller Weise um ihre beiden Jungs Lars und Moritz kümmern.“ Für die so wichtigen zwischenmenschlichen Kontakte sei der Globusmarkt, den Tag für Tag um die 15 000 Menschen besuchen, ein wichtiger Treffpunkt. Dessen Geschäftsführer fügte noch schmunzelnd hinzu: „Bei uns kauft ja auch unsere Ministerpräsidentin Anke Rehlinger gelegentlich persönlich ein.“ Hübschen honorierte noch die vorbildliche Arbeit der Herzensengel: „Weil wir schon mehrfach dankbar zusehen konnten, wie das Team um Adrian Schmitz in unserem schönen Kurort den Familien Hassler und Leidinger zur Seite stand, und mit weiteren Projekten wie der Inklusionsschaukel vorbildliche Arbeit geleistet hat, haben wir dem Verein für seine Jubiläumsfeier gerne unsere Hochwaldhalle zur Verfügung gestellt.“ Damit war bei dieser kleinen Feier aber auch alles gesagt. Endlich konnten die symbolischen Schecks überreicht werden, und alle versammelten sich abschließend für das SZ-Foto.


Herzensengel sammeln auch am Geburtstag

Seit zehn Jahren unterstützt der Verein Herzensengel Menschen, die in Not geraten sind. Und auch der Festakt zum runden Geburtstag in Weiskirchen stand ganz im Zeichen der guten Sache.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 06.09.2022 von Dieter Ackermann; Foto: Dieter Ackermann

Der kleine Lars Hassler stand mit seiner Mutter Anne Hassler bei der Jubiläumsfeier der Herzensengel im Mittelpunkt,  ebenso wie Moritz Leidinger. Links im Bild: Bürgermeister Wolfgang Hübschen, rechts Adrian Schmitz
Der kleine Lars Hassler stand mit seiner Mutter Anne Hassler bei der Jubiläumsfeier der Herzensengel im Mittelpunkt, ebenso wie Moritz Leidinger. Links im Bild: Bürgermeister Wolfgang Hübschen, rechts Adrian Schmitz

„Die heutige Veranstaltung bietet Gutes gleich im Doppelpack“ – mit diesen Worten gratulierte Weiskirchens Bürgermeister Wolfgang Hübschen in der Hochwaldhalle nicht nur zum zehnjährigen Bestehen der Herzensengel. Er bedankte sich als Schirmherr vielmehr gleichzeitig für die ebenso großartige wie langjährige Unterstützung dieses Vereins für so viele Mitmenschen, die gerade nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: „Macht weiter so!“

Und warum bei dieser Jubiläumsveranstaltung Gutes gleich im Doppelpack geboten wurde, das erläuterte bei seiner Ansprache Adrian Schmitz – als Vereinsvorsitzender praktisch der personifizierte Herzensengel – mit dem Hinweis darauf, dass anstelle eines Eintrittsgeldes um Spenden gebeten wurde. Diese würden den Weiskircher Familien Hassler und Leidinger zu gleichen Teilen zufließen, bei deren Jungs Lars Hassler und Moritz Leidinger die unheilbare Krankheit Duchenne muscular dystrophy (DMD) diagnostiziert wurde.

Adrian Schmitz ging dann auf die Geschichte seiner Herzensengel ein. So nüchtern er das vielfältige Engagement seines Vereins für Menschen in Not auch darstellte, blieb ihm, der vor vielen Jahren bei einem Unfall erblindete, die beeindruckte Reaktion seiner Zuhörer zwangsläufig verborgen. Schon deshalb sprach der Moderator Thomas Breidt ihn unmittelbar an: „Adrian, ich kann dir sagen, dass alle deine Zuhörer dir dankbar zulächeln.“ Diesen Hinweis honorierte das Publikum mit seiner Frau in der Mitte mit anhaltendem Applaus.

Aber die Bilanz der Herzensengel kann sich auch wirklich sehen lassen. In den vergangenen zehn Jahren flossen die eingegangenen Spenden inzwischen in 121 Projekte, die dem ausschließlichen und in der Satzung verankerten Ziel dienten, unverschuldet in Not geratenen Menschen individuell zur Seite zu stehen. Schmitz sagte: „Die Arbeit der Herzensengel lebt letztlich von den Spenden, mit denen uns bereits so viele Menschen unterstützt haben.“

Dabei vergaß er auch nicht die namhaften Sponsoren aus der Region, die immer wieder in aller Stille dem Verein geholfen hätten. Insgesamt bedanken sich die Herzensengel in ihrem Jubiläumsjahr, so ihr Vorsitzender, für inzwischen fast eine halbe Million Euro, mit denen sie ihr soziales Engagement schon so erfolgreich finanzieren konnten.

In diesem Zusammenhang beantwortete er auch die unausgesprochene Frage seiner Zuhörer, die sich über die zwei großen Herzen und das kleinere Exemplar vor der Tür gewundert hatten. Schmitz: „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie da alle eine Spende für den kleinen Lars und den kaum älteren Moritz hineinwerfen würden.“ Nebenbei wies er auch noch darauf hin, warum die Herzensengel den heilklimatischen Kurort Weiskirchen für ihre Jubiläumsfeier ausgewählt haben. „Bürgermeister Hübschen und die aktiven Vereine dieser Gemeinde haben uns in den vergangenen zehn Jahren immer wieder so wie heute tatkräftig unterstützt, nicht zuletzt deshalb haben wir uns für Weiskirchen entschieden.“

Nach einer kurzen Pause bot anlässlich dieses Jubiläums der Reservisten-Musikzug des Saarlandes unter der Leitung von Claudia Wälder-Jene einen bunten Querschnitt seines musikalischen Repertoires. Die uniformierten Musikanten aus dem gesamten Saarland nahmen das Publikum auf höchst unterhaltsame Weise mit und wurden zwangsläufig mit viel Beifall für ihren beeindruckenden Auftritt belohnt. Traditionell klang ihr Jubiläumsbeitrag schließlich mit der deutschen Nationalhymne aus. Inzwischen waren übrigens fleißige Helfer damit beschäftigt, die eingegangenen Spenden dieses Abends auszuzählen, die sich in den drei als Herzen gestalteten Sammelboxen angesammelt hatten. Und auch dieses großartige Ergebnis rundete das Herzensengel-Jubiläum in der Hochwaldhalle zahlenmäßig ab. Letztlich waren 6400 Euro zusammengekommen.

Die Herzensengel wollen noch in den nächsten Tagen jeweils eine Hälfte der Summe bei den Familien Hassler und Leidinger abgeben, um diese wie bisher bei der Lösung der krankheitsbedingten Probleme mit den beiden Jungs Lars und Moritz zu unterstützen.


Über der Saarschleife darf jeder schaukeln

Zwei Inklusionsspielgeräte sind vor Kurzem am Cloef-Atrium in Orscholz aufgestellt worden.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 05.09.2022 von Rolf Ruppenthal

Inklusionsspielgeräte stehen nun hoch über der Saarschleife vor dem Cloef-Atrium:  Eine Inklusionsschaukel und ein Inklusionskarussel befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.
Inklusionsspielgeräte stehen nun hoch über der Saarschleife vor dem Cloef-Atrium: Eine Inklusionsschaukel und ein Inklusionskarussel befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Foto und Text Rolf Ruppental.

Gemeinsam kann man viel erreichen: Deshalb haben die Mitglieder der Herzensengel aus Merzig und der Verein Pro-Inklusionsschaukel Saarlouis ihre Kräfte wieder einmal gebündelt. So konnte der Bereich zwischen Cloef-Atrium und Eingang Baumwipfelpfad in Orscholz mit einer Inklusionsschaukel und einem Inklusionskarussell ausgestattet werden. Rund 20 000 Euro hat dieses Unterfangen gekostet. Die beiden Hilfsorganisationen haben nicht nur einen tüchtigen Batzen Spendengeld in die Hand genommen, sondern mit der Sparda-Bank Südwest, der FC-Bayern-Hilfe und der Franz-Beckenbauer-Stiftung drei Partner mit ins Boot genommen, sodass das Projekt realisiert werden konnte.

Wie Adrian Schmitz von den Herzensengeln und Peter Haffner, Pro-Inklusionsschaukel, bei der Einweihung der Anlage gemeinsam hervorhoben, handelt es sich hierbei um Spielgeräte, welche auch von körperlich eingeschränkten Personen genutzt werden können. Rollstuhl und Kinderwagen lassen sich auf den Geräten sichern, sodass sie nicht wegrollen können.

Bürgermeister Daniel Kiefer ergänzte, dass die Gemeinde Mettlach hiermit bereits über zwei derartige Inklusionsschaukeln verfügt: eine vor dem Rathaus und eine weitere nun hier vor dem Cloef-Atrium in Orscholz. Einzigartig ist nach seinen Worten auch, dass sich beide Spielgeräte in unmittelbarer Nachbarschaft befinden. Bei jährlich mehreren hunderttausend Besuchern, sowohl mit als auch ohne Behinderung, die mit der Saarschleife die Sehenswürdigkeit Nummer Eins des Saarlandes besuchen, habe man genau den richtigen Standort für diese Spielgeräte ausgewählt. Auch die stellvertretende Ortsvorsteherin von Orscholz, Marietta Schmitz, begrüßte die Installation der beiden Inklusion Spielgeräte als echte Bereicherung.

Uwe Wagner vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) im Saarland, appellierte an alle, die Belange behinderter Menschen im Alltag nicht zu vergessen.


Andreas Manthe von der Sparda-Bank Südwest dankte insbesondere den Gewinnsparern des Geldinstitutes, deren regelmäßiges Engagement es ermögliche, alljährlich eine Vielzahl von sozialen und kulturellen Projekten finanziell zu unterstützen.


Schon 451 790 Euro für Menschen in Not

Der Verein Herzensengel feiert sein zehnjähriges Bestehen – mir Musik, Kinderprogramm und einer Spendenaktion.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 27.08.2022 von Dieter Ackermann

Bild und Text: Dieter Ackermann
Bild und Text: Dieter Ackermann

So vielen Menschen nicht nur aus dem Saarland hat der Verein Herzensengel in Merzig schon in schwierigen Notlagen zur Seite gestanden, dass man es fast nicht glauben möchte, dass das Team um Adrian Schmitz jetzt erst sein zehnjähriges Bestehen feiert. Wer den Herzensengeln zu diesem Jubiläum gratulieren möchte, bekommt am Samstag, 3. September, in der Weiskircher Hochwaldhalle Gelegenheit dazu. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Wolfgang Hübschen präsentiert dort ab 18 Uhr anlässlich des runden Geburtstags der Reservisten-Musikzug des Saarlandes unter der Leitung von Claudia Wälder-Jene einen bunten Querschnitt seines musikalischen Repertoires. Bereits um 16 Uhr beginnt in der Hochwaldhalle ein Kinderprogramm, und auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt.

Niemanden wird es bei dieser Gelegenheit überraschen, dass sich dieser Verein zu seinem Geburtstag nicht in erster Linie selber feiern lässt. Am Eingang der Hochwaldhalle werden an diesem Tag keine Eintrittsgelder kassiert. Vielmehr bitten die Herzensengel ihre Gratulanten und Besucher um Spenden für die beiden an der unheilbaren Krankheit Duchenne muscular dystrophy (DMD) leidenden Jungen Lars Hassler und Moritz Leidinger aus Weiskirchen, deren Familien der Jubiläumsverein in den letzten Jahren bereits mehrfach mit großartigen finanziellen Unterstützungen das tägliche Leben erleichtern konnte.

Und für die Beantwortung der Frage, wie die Spenden in der Halle eingesammelt werden können, hatte Adrian Schmitz bereits eine pfiffige Idee. „Wir haben große, unserem Herzensengel-Logo nachempfundene Sammeldosen aus Holz angefertigt, in deren Schlitze an der Oberseite die Spenden eingeworfen werden können.“ Schmunzelnd fügte er im SZ-Gespräch noch hinzu: „Bis zur Konzertpause werden diese Behältnisse geleert und die eingegangenen Spenden zusammengezählt. Der Gesamtbetrag wird dann auf einem überdimensionalen Scheckformular notiert, das für alle Gäste gut lesbar sein wird, sobald Bürgermeister Hübschen und ich auf der Bühne den davor hängenden Vorhang gelüftet haben.“

Auch auf die SZ-Frage, warum sich die Herzensengel für ihr Jubiläum den heilklimatischen Kurort ausgesucht haben, hatte Schmitz eine plausible Antwort: „Auch auf die anderen Städte und Gemeinden im Grünen Kreis hätte unsere Wahl fallen können, da unsere Hilfe für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, überall tatkräftig unterstützt wird.“ Aber schon bei den bisherigen Hilfsaktionen für Lars Hassler und Moritz Leidinger sei insbesondere das aktive und vielfältige Vereinsleben des Kurorts positiv aufgefallen. „Außerdem haben wir in Bürgermeister Wolfgang Hübschen stets einen engagierten Partner gefunden, der unsere Anliegen wie jetzt am 3. September tatkräftig unterstützt.“

Anlässlich eines Trauerfalls im Jahr 2007 habe Schmitz als „personifizierter Herzensengel“ die Idee gehabt, als Behinderter anderen Behinderten etwas Gutes tun zu wollen. Daraus sei letztlich der Plan entstanden, mit dem am 12. Januar 2012 gegründeten Verein Herzensengel unverschuldet in Not geraten Menschen im Saarland in ihrer individuellen Notlage helfen zu wollen. Schmitz räumte offen ein, mit seinem Verein einmal auch den Menschen im benachbarten Ahrtal nach der Überschwemmungs-Katastrophe geholfen zu haben: „Aber dabei spielten zwei Saarländer aus dem Grünen Kreis eine zentrale Rolle.“ Bis heute hätten die Herzensengel mit einem Gesamtbetrag von 451 790 Euro bei vielen Einzelschicksalen unmittelbare Hilfe leisten können: „Und dafür sind wir den kleinen und großen Spendern unendlich dankbar!“ Inzwischen habe der eingetragene Verein 135 Mitglieder. Schmitz hofft aber, dass sich bald insbesondere jüngere Menschen anschließen werden, „auch damit unser inzwischen in die Jahre gekommene Vorstand verjüngt werden kann“. Das SZ-Gespräch beendete er mit dem Hinweis auf die Kontoverbindung der Herzensengel (siehe unten). „Wer jetzt bereits unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen möchte, sollte dies bitte mit dem Hinweis ‚Spende für zehn Jahre Herzensengel‘ tun.“

Spendenkonto: SPK Merzig-Wadern, IBAN DE77 5935 1040 0000 2081 81


Herzensengel erhalten 13 500 Euro von Soroptimist

13 500 Euro ist eine imposante Spendensumme, diese haben die Merziger Herzensengel vom Serviceclub Soroptimist international Merzig-Saarlouis erhalten. Sie stammt aus der erfolgreichen Adventskalender-Aktion, die von den aktiven Soroptimist-Damen bereits seit 2010 durchgeführt wird.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 05.08.2022.

3000 Adventskalender, fortlaufend durchnummeriert, werden von den Clubmitgliedern alljährlich in der Vorweihnachtszeit zum Preis von sechs Euro verkauft. Hinter den 24 Türchen auf der Vorderseite des Kalenders verbergen sich dann viele gestiftete Gewinne.

Wie gut dieser Adventskalender inzwischen bei den Menschen ankommt, zeigen die Reaktionen zahlreicher Sponsoren und Förderer sowie Clubmitglieder, nachdem 2020 die seit zehn Jahren bestehende Adventskalenderaktion coronabedingt ausgesetzt werden musste.

 

Auch ohne Kalender überwiesen sie das Geld auf das Hilfsfondskonto, sodass die Soroptimist-Damen trotzdem in der Lage waren, im regionalen Bereich dort zu helfen, wo Hilfe nötig war. Diesmal fiel die Wahl auf die Merziger „Herzensengel“, die seit ihrem Bestehen mehr als 150 Projekte mit mehr als 200 000 Euro realisieren konnten.

Wie der Vorsitzende Adrian Schmitz bei der Scheckübergabe durch Präsidentin Claudia Bohr und Vizepräsidentin Renate Memmesheimer erklärte, werden mit dieser Spende die Inklusionsschaukel-Projekte in den Landkreisen Merzig und Saarlouis sowie eine in Not geratene junge Witwe mit ihren drei Kindern unterstützt.

1500 Euro überwiesen die Soroptimist-Damen zudem an die Aktion „Hilf-Mit!“ der Saarbrücker Zeitung. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für den neuen Adventskalender schon wieder auf Hochtouren.


Reservistenmusikzug spendet Konzerterlös

Bericht vom 28.07.2022 im Wochenspiegel.

Foto: Saarschleife Touristik GmbH
Foto: Saarschleife Touristik GmbH

Der Reservistenmusikzug des Saarlandes hat den Spendenerlös seines Benefizkonzert am Cloef-Atrium in Orscholz für die Aktion Herzensengel in Mettlach gespendet. Den Scheck über 300 Euro nahmen Rainer Borens, Erster Beigeordneter der Gemeinde und der Vorsitzende der Herzensengel, Adrian Schmitz, dankend in Empfang.

Der Reservistenmusikzug des Saarlandes ist eine Reservistenkameradschaft als Teil des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Es ist ein Blasorchester aus ehemaligen Wehrpflichtigen, Zeitsoldaten und Mitgliedern des Verbandes der Reservisten, welche Spaß an konzertanter Blasmusik haben und sich regelmäßig zur Probe in der Graf Haeseler Kaserne in Lebach treffen.

Das Orchester versteht sich als Botschafter der Bundeswehr und des Saarlandes.


Herzensengel sammelten über 115 000 Euro Spenden

Der größte Anteil davon ging in Form von Bargeld- und Sachspenden an Betroffene im Ahr- und Erfttal.

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 12.01.2022.

Bei der Mitgliederversammlung der Hilfsorganisation herzensengel in Merzig konnte der erste Vorsitzende Adrian Schmitz den anwesenden Mitgliedern berichten, dass im Jahr 2021 rund 115 000 Euro an bedürftige oder in Not geratenen Menschen übergeben wurden. Der größte Anteil hieran ging in Form von Bargeld- und Sachspenden an Betroffene im Ahr- und Erfttal. Adrian Schmitz dankte allen Spendern die dies möglich gemacht hatten. Ganz besonders ging er nochmals auf das Golf-Charity-Turnier in Nunkirchen ein, das die stolze Summe von 5650 Euro erbracht hatte. In der Hoffnung, dass man auch weiterhin die Hilfsorganisation Herzensengel mit Geldspenden unterstützt, wird es auch weiter möglich sein, Menschen in unserer Region, die unverschuldet in Not geraten sind, zu unterstützen. Alle Spenden werden immer ohne jeglichen Abzug für Verwaltungsaufwand eins zu eins weiter gegeben.

 

Natürlich war auf der Versammlung auch anderes Thema: Nach den jeweiligen Rechenschaftsberichten der Vorstandsmitglieder wurde der Vorstand einstimmig durch die Mitglieder entlastet. Danach ging Adrian Schmitz noch auf einige Termine und Veranstaltungen ein. Hierbei ist ganz besonders das diesjährige Jubiläum, Zehn Jahre Herzensengel, zu erwähnen, das mit einer Feier am Samstag, 3. September, in Weiskirchen stattfindet. Nähere Details hierzu werden demnächst bekannt gegeben, verspricht der Verein.

 

Der Herzensengel e.V. wurde am 12. Januar 2012 gegründet und hat aktuell über 120 Mitglieder. Er ist als gemeinnütziger Verein zur Unterstützung in Not geratener Menschen auch im Saarländischen Spendenspiegel verzeichnet.


Die Herzensengel helfen seit zehn Jahren

Bericht der SaarbrückerZeitung vom 12.01.2022.
Text und Foto: Rolf Ruppenthal

Adrian Schmitz ist Begründer und Vorsitzender der Merziger Herzensengel.
Adrian Schmitz ist Begründer und Vorsitzender der Merziger Herzensengel.

Am 12. Januar 2012 hat Adrian Schmitz den Verein gegründet, der seither viele Menschen in Not in der Region unterstützt hat.

Die Herzensengel in Merzig werden in diesen Tagen zehn Jahre alt. Ihr nimmermüder Motor ist dabei ihr Vorsitzender und Begründer Adrian Schmitz. Dabei hatte es der 60-Jährige selbst nicht leicht. Nach einem Verkehrsunfall erblindet, musste Adrian Schmitzseinerzeit sein Leben komplett neu strukturieren. Aber nicht genug damit: Nachdem er diesen Schicksalsschlag auch mithilfe seiner Familie erfolgreich bewältigt hatte, gründete er vor zehn Jahren – am 12. Januar 2012 – die Herzensengel und engagiert sich seitdem mit ganzem Herzen für Not geratene Mitmenschen.

 

Inzwischen stehen ihm über 120 nicht minder engagierte Helfer zur Seite. Seit Bestehen konnten unzählige Projekte mit mehreren hunderttausend Euro finanziell unterstützt werden.

 

„Unsere Hilfen gehen an schwerstbehinderte Personen und an Menschen in Not bei uns vor der Haustür, im Landkreis und drumherum, aber insbesondere an Menschen, die durch die oft viel zu großen Maschen des sozialen Netzes zu fallen drohen“, betont Adrian Schmitz. „Und wir haben insbesondere auch dort geholfen, wo sich niemand bereit erklärt hat, den Betroffenen zu helfen“, ergänzt der Vorsitzende der Herzensengel.

 

Und trotz schwieriger Zeiten hat Adrian Schmitz zum Jahreswechsel eine positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. In fast 50 Fällen leisteten die Herzensengel wichtige und unbürokratische Hilfe.

 

Mit 9000 Euro wurde der Bau von Inklusionschaukeln im Landkreis unterstützt. An die Flutopfer flossen 30 000 Euro. Maya in Lauterbach, an MPAN erkrankt, erhielt 15 000 Euro, wobei ein Teil der Summe für den Badezimmerumbau verwandt wurde und der andere Teil in die Erforschung dieser seltenen und bislang unheilbaren Krankheit fließt. Die Paletti-Schule Neunkirchen durfte sich über 5000 Euro für Kettcars und einen Kletterturm freuen. Mit 13 000 Euro unterstützten die Herzensengel an Krebs erkrankte Personen, um Medikamente zu kaufen, die vom Kostenträger nicht bezahlt werden. 4000 Euro steuerten Adrian Schmitz und seine Helfer zur Weihnachtsaktion der evangelischen Kirchengemeinde in Merzig „Heiligabend allein – das muss nicht sein“ bei. Und mit 1768 Euro kauften die Herzensengel ein Grab, nachdem die Mutter eines jungen Mädchens plötzlich gestorben war und die Hinterbliebenen
kein Geld für die Beisetzung hatten.

 

Dies ist nach den Worten von Adrian Schmitz nur ein kleiner Auszug von den geförderten Hilfsmaßnahmen, die im vergangenen Jahr aber erstmals in der Geschichte der Herzensengel einen sechsstelligen Betrag erreichten. Da dies aber nur mit der Unterstützung zahlreicher Spender möglich ist, dankt Schmitz allen Förderern und Helfern.

 

Dabei gab es nach den Worten von Schmitz auch im vergangenen Jahr wieder so viele Schicksale, die nicht in den Medien erwähnt wurden. Er denkt hier insbesondere an all die Helfer und Helferinnen, die anderen geholfen haben, nun aber mit dem finanziellen Ruin kämpfen und keine Hilfe aus dem millionenschweren Spendenfonds für die Flut bekommen.

 

Und die in einem Rundbrief verfassten Gedanken von Schmitz zum Jahreswechsel machen gleichermaßen nachdenklich und betroffen: „Ich denke an die vielen Senioren, die allein sind, wenig Rente haben und mit negativen Gedanken ins neue Jahr blicken, weil sie nicht wissen, wie sie die Preiserhöhungen bewältigen können. Ich denke an die Kinder, die mit einer schlimmen Erkrankung in der Klinik oder in einer Hospizeinrichtung liegen und nicht wissen, ob sie noch lange auf unserer Welt verweilen dürfen. Ich denke an die alleinerziehenden Mütter und Väter, die mit den Kindern vor dem Tannenbaum standen, unter dem nichts darunter lag, weil kein Geld da war. Ich denke an eine ganz bestimmte Frau aus dem Landkreis, deren Mann am 24. Dezember 2020 starb, und die trotz ihrer kleinen Rente die Herzensengel regelmäßig unterstützt.“ Und als sie Adrian Schmitz zuletzt in den Arm nahm, um sich zu bedanken, meinte sie unter Tränen: „Nun gehe ich auf den Friedhof zu meinem Mann und sage ihm, dass Sie mich umarmt und mir Hilfe angeboten haben – Sie sind wirkliche Engel.“

 

Diese Worte seien für seine Frau und für ihn „ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk, das uns niemand auf der Welt mehr wegnehmen kann“, gewesen, betont Schmitz und meint, dass wir viel öfter danke sagen sollten, „danke dafür, dass Du da bist und Du mir hilfst“. Und wieder geht Adrian Schmitz voran und lebt das vor: „Ich sage danke für das Jahr 2021 und freue mich auf das Jahr 2022 und hoffentlich noch viele Jahre mehr. Ich nehme die Herausforderung Leben an und träume nicht mein Leben, sondern lebe meinen Traum“, sagt er und lacht dabei.